Kurs
LLMOps umfasst Praktiken, mit denen LLMs in der Produktion zuverlässig laufen – auch wenn die Nutzung steigt und sich Modelle im Zeitverlauf ändern. Es baut auf MLOps auf, bringt aber eigene Themen mit: etwa Prompt-Versionierung, Retrieval-Pipelines und Vektorspeicher, Evaluation für offene Texte sowie Monitoring.
\nDiese Liste bewertet Kurse nach vier Kriterien:
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- Konzeptionelle Tiefe: Erklärt der Kurs wirklich den LLMOps-Lebenszyklus – oder zeigt er nur ein Deployment-Skript und ist damit fertig? \n
- Praxisanteil: Versionierst du Daten, feinabstimmst, deployst und überwachst eine echte Pipeline – statt nur ein Schaubild anzusehen? \n
- Abdeckung von Plattformen und Tools: Bleibt der Kurs bei einer Cloud oder einem Framework, oder vermittelt er, wie Bausteine (MLflow, Vektordatenbanken, CI/CD, Cloud-LLM-Services) zusammenpassen? \n
- Expertise der Lehrenden und Ergebnisse: Wer unterrichtet – und was kannst du danach tatsächlich betreiben? \n
Jeder Kurs auf dieser Liste lässt sich kostenlos starten; einige sind komplett gratis, andere bieten ein kostenloses Einführungsmodul, eine Audit-Option oder eine Testphase mit kostenpflichtigem Pfad für den vollständigen Kurs oder das Zertifikat.
\n1. LLMOps Concepts — DataCamp
\nDataCamps LLMOps Concepts ist der beste Einzelkurs für Developer und Tech Leads, die vor dem ersten Deployment-Tool eine klare Landkarte des LLMOps-Lebenszyklus wollen.
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- Niveau: Einsteiger \n
- Umfang: Ca. 1 Stunde, im eigenen Tempo; kostenloser Start \n
- Kosten: Kostenloser Start; voller Zugriff mit DataCamp-Abo (~25 $/Monat) \n
- Am besten geeignet für: Developer und Tech Leads, die einen fokussierten, konzeptionellen Einstieg in LLMOps wollen, ohne sich direkt auf eine komplette Spezialisierung festzulegen \n
Der Kurs führt durch die Ideation-Phase einer LLM-Anwendung, behandelt dann Prompt Engineering, Agents, Chains und den Trade-off zwischen RAG und Fine-Tuning in der Entwicklungsphase und schließt mit Deployment, Monitoring und Data Governance ab.
\nWas heraussticht – und warum Platz 1: Der Kurs läuft auf DataCamps AI Tutor, der Konzepte im Kontext deiner konkreten Frage erklärt. LLMOps-Entscheidungen sind selten schwarz-weiß – soll das über RAG oder Fine-Tuning laufen, ist das Drift oder Rauschen – und ein Tutor, der deinen spezifischen Fall mit dir durchdenkt, ist extrem hilfreich.
\n2. LLMOps: Building Real-World Applications With Large Language Models — Udacity
\nUdacitys LLMOps-Kurs, in Zusammenarbeit mit Comet ML entwickelt, ist eine starke Option für Developer, die einen kostenlosen, projektbasierten Kurs wollen, der LLMOps als eigenes Thema behandelt – nicht als Anhängsel eines LLM-Theoriekurses.
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- Niveau: Fortgeschrittene Anfänger bis Mittelstufe \n
- Umfang: Im eigenen Tempo, projektbasiert, verteilt auf vier Lektionen \n
- Kosten: Kostenlos \n
- Am besten geeignet für: Developer, die Theorie-Only-Tutorials überspringen und direkt mit Experiment-Tracking, Fine-Tuning, Deployment und Monitoring starten wollen \n
Der Kurs behandelt den LLMOps-Lebenszyklus und die Unterschiede zu MLOps, führt dann in Modelltraining und -auswahl, Fine-Tuning mit Experiment-Tracking und Prompt Engineering, bevor er Modellversionierung, Debugging und Deployment abdeckt. Unterwegs baust du einen Customer-Support-Chatbot, ein LLM-basiertes Evaluationssystem und einen Clickbait-Detektor; zum Schluss geht es um adversariale Prompts und einen Blick in die Zukunft von LLMOps.
\n3. LLMOps Specialization — Duke University (Coursera)
\nDie Large Language Model Operations Specialization der Duke University ist eine gute Wahl für Developer, die Breite über mehrere Cloud-Plattformen wollen statt Tiefe in einem einzigen Vendor-Stack.
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- Niveau: Mittelstufe \n
- Umfang: Spezialisierung aus sechs Kursen, insgesamt ca. 38+ Stunden \n
- Kosten: Einzelkurse kostenlos im Audit; Coursera-Abo für Zertifikat \n
- Am besten geeignet für: Developer, die LLMs in mehr als einer Umgebung betreiben müssen – Azure, AWS und Databricks – statt sich auf eine zu standardisieren \n
Die Spezialisierung behandelt Grundlagen generativer KI und die Transformer-Architektur, dann das Operationalisieren von LLMs auf Azure, Advanced Data Engineering für Retrieval-Pipelines, Generative AI auf AWS und Deployment-Muster von Databricks bis lokal – und schließt mit dem Open-Source-LLMOps-Stack. Sie passt zu Lernenden, die ein Portfolio aufbauen wollen, das zeigt: Sie können LLMs dort betreiben, wo der Arbeitgeber sie laufen lässt.
\n4. LLMOps — DeepLearning.AI
\nDeepLearning.AIs LLMOps-Kurs, unterrichtet von Erwin Huizenga (Google Cloud), ist ideal für Developer, die einen schnellen, fokussierten Blick auf eine konkrete LLMOps-Pipeline wollen statt ein mehrwöchiges Programm.
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- Niveau: Einsteiger bis Mittelstufe \n
- Umfang: Ca. 1–2 Stunden \n
- Kosten: Kostenlos \n
- Am besten geeignet für: Developer, die lieber eine vollständige, automatisierte Pipeline von Fine-Tuning bis Deployment sehen als einen Rundumschlag durchs gesamte Feld \n
Der Kurs zeigt das Abrufen und Transformieren von Trainingsdaten für überwachtes Fine-Tuning, die Versionierung von Daten und getunten Modellen zur Nachverfolgung von Experimenten, das Konfigurieren und Ausführen einer Open-Source-Tuning-Pipeline sowie das Ausgeben von Sicherheits-Scores zum Monitoring des Anwendungsverhaltens. Vorwissen in MLOps oder LLMOps wird nicht vorausgesetzt – damit ist er ein sinnvoller erster Stopp vor einem längeren, umfassenden Kurs.
\n5. LLMOps: Building Production-Ready LLM Systems — Educative
\nEducatives LLMOps: Building Production-Ready LLM Systems ist eine gute Option für Developer, die einen textbasierten, codeintensiven Kurs wollen, der dort in die Tiefe geht, wo viele Kurse über Produktionssysteme nur drüberfliegen.
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- Niveau: Mittelstufe bis Fortgeschritten \n
- Umfang: Im eigenen Tempo, Text und Code \n
- Kosten: Educative-Abo \n
- Am besten geeignet für: Developer, die praxisnah in RAG-Evaluation, Prompt-Versionierung und Sicherheit eintauchen wollen statt nur eine Konzeptübersicht zu bekommen \n
Dieser Kurs ist eine gute Wahl für Developer, die die Konzepte bereits draufhaben und die schwierigeren, selten abgedeckten Teile des Betriebs von LLMs in der Produktion üben wollen. Du baust eine LLM-App-Architektur mit getrennten Ingestion- und Inferenzpipelines auf, setzt RAG-Techniken wie Chunking und Embedding-Speicherung ein, verwaltest Prompts als versionierte Artefakte, nutzt Evaluationsmethoden inklusive LLM-as-a-Judge-Scoring und härtetest die Produktion mit Sicherheitskontrollen und containerisiertem Deployment.
\n6. LLMOps and AIOps Bootcamp With 8 End-to-End Projects — Udemy
\nLLMOps and AIOps Bootcamp With 8 End-to-End Projects ist eine gute Option für Developer, die statt eines einzelnen isolierten Modells einen kompletten CI/CD- und Cloud-nativen Stack rund um LLM-Anwendungen verdrahten wollen.
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- Niveau: Mittelstufe bis Fortgeschritten \n
- Umfang: Bootcamp-Format, mehrere End-to-End-Projekte \n
- Kosten: Typischerweise rabattiert bei Udemys häufigen Sales \n
- Am besten geeignet für: Developer, MLOps Engineers und KI-Enthusiasten, die genauso viel Infrastrukturpraxis – Docker, Kubernetes, Jenkins, FastAPI und Cloud-CI/CD – wie LLM-Praxis wollen \n
Der Kurs umfasst das Bauen und Deployen von LLM-Anwendungen mit LangChain, FAISS und ChromaDB, anschließend das Einrichten von CI/CD-Pipelines mit Jenkins, GitHub Actions, CircleCI, GitLab und ArgoCD sowie das Deployment mit Docker, Kubernetes, FastAPI und Cloud-Services auf AWS und GCP. Er lehnt sich stärker an allgemeine DevOps-Tools an als die meisten LLMOps-Kurse – ideal, wenn deine LLM-App in einen bestehenden Produktionsstack passen soll statt als Standalone-Service zu laufen.
\n7. LLM Ops: Large Language Models in Production — Maven
\nMavens LLM Ops Cohort Course, unterrichtet von Dr. Greg Loughnane und Chris Alexiuk, ist eine gute Option für alle, die Live-Unterricht im Kohortenformat bevorzugen.
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- Niveau: Fortgeschritten (setzt Data-Science- oder ML-Vorkenntnisse voraus) \n
- Umfang: Kohortenbasiert, fester Zeitplan mit Live-Sessions \n
- Kosten: Kostenpflichtig; Kohortenpreis pro Session auf Maven \n
- Am besten geeignet für: Erfahrene Data Scientists und ML Engineers, die mit Live-Instruktor und Kohorte Produktions-LLM-Anwendungen prototypen und ausliefern wollen statt allein zu lernen \n
Der Kurs konzentriert sich darauf, Code zu schreiben, der Produktions-LLM-Anwendungen mit Industriestandards ausliefert – und auf der richtigen Abstraktionsebene für Prototyping vs. Produktion zu arbeiten. Er ist ausdrücklich über dem Einsteigerlevel angesiedelt – die Dozenten weisen darauf hin, dass er für absolute Anfänger wohl zu anspruchsvoll ist – und eignet sich daher besser nach einem grundlegenden LLMOps-Kurs als als erster Einstieg.
\nVergleichstabelle: Die besten LLMOps-Kurse
\n| Rang | Kurs | Lernformat | Tiefe des Lernprogramms | Kosten / Outcome-Signal |
|---|---|---|---|---|
| 1 | LLMOps Concepts — DataCamp | KI-native, konzeptionell | Lebenszyklus, Ideation, RAG vs. Fine-Tuning, Deployment | Kostenloser Start; AI Tutor personalisiert jede Lektion |
| 2 | LLMOps: Building Real-World Applications — Udacity | Kostenloser, projektbasierter Kurs | Experiment-Tracking, Fine-Tuning, Deployment, Safety | Kostenlos; entwickelt mit Comet ML |
| 3 | LLMOps Specialization — Duke University (Coursera) | Sechsteilige Spezialisierung | Azure, AWS, Databricks, Open-Source-LLMOps-Stack | Kostenlos im Audit; Coursera-Abo für Zertifikat |
| 4 | LLMOps — DeepLearning.AI | Kurzer Videokurs | Datenaufbereitung, überwachtes Fine-Tuning, Versionierung, Safety Scores | Kostenlos; ca. 1–2 Stunden |
| 5 | LLMOps: Building Production-Ready LLM Systems — Educative | Interaktiv, textbasiert | RAG-Evaluation, Prompt-Versionierung, Security-Hardening | Educative-Abo; No-Video-Format |
| 6 | LLMOps and AIOps Bootcamp — Udemy | Video-Bootcamp | CI/CD, Docker, Kubernetes, Cloud-Deployment | Häufig rabattiert; 8 End-to-End-Projekte |
| 7 | LLM Ops — AI Makerspace (Maven) | Live-Kurs im Kohortenformat | Produktionsreifes Prototyping und Auslieferung | Kostenpflichtig; Kohortenpreis |

