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Data Science ist einer der umkämpftesten Bereiche auf dem modernen Arbeitsmarkt und zieht angehende Spezialisten aus der ganzen Welt an. Datenwissenschaftler zu werden heißt, in einen coolen Kreis mit super Karrierechancen und hohen Gehältern zu kommen. Das Interesse an diesem Bereich wird immer größer und die Nachfrage nach Datenexperten steigt ständig, aber die Anforderungen an die Bewerber sind auch ziemlich hoch. Mehr darüber, was du dafür brauchst, findest du in unserem Leitfaden zum Thema „Wie werde ich Data Scientist?“.
Der erste wichtige Schritt für jemanden, der sich für einen Job im Bereich Data Science bewirbt, ist, einen guten Lebenslauf zu schreiben, der den Personalchef/Personalvermittler so beeindruckt, dass man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Für Leute, die schon viel Erfahrung in diesem Bereich haben, ist das ziemlich einfach, während es für angehende Datenwissenschaftler eine ziemliche Herausforderung sein kann und viele Fragen aufwirft: Wie kann ich meine fehlende Berufserfahrung ausgleichen? Ist es sinnvoll, frühere Berufserfahrungen und/oder Ausbildungen zu erwähnen, auch wenn sie nicht direkt mit Data Science zu tun haben? Welcher Abschnitt sollte zuerst kommen: Ausbildung oder Berufserfahrung? Welche Art von Projekten muss ich einbeziehen und wie viele davon? Soll ich meine Soft Skills auflisten? Soll ich meinem Lebenslauf Farben hinzufügen? Wie kann ich mich insgesamt von der Masse abheben und meinem Ziel, als Datenwissenschaftler angestellt zu werden, näher kommen?
In diesem Artikel zeigen wir dir ein paar wichtige Tipps und Tricks, wie du einen überzeugenden, professionellen und übersichtlichen Lebenslauf als Datenwissenschaftler schreibst, der die Aufmerksamkeit von Personalchefs oder Personalvermittlern auf sich zieht.
Wie du dein Lebenslauf-Layout und die Formatierung effektiv organisierst
Eine der ersten Überlegungen, die du anstellen musst, ist, wie du deinen Artikel so gestalten kannst, dass er für Personalvermittler und Personalverantwortliche leicht zu lesen ist. Du willst, dass es leicht verständlich und schnell zu überfliegen ist, aber trotzdem genug Details hat, um zu zeigen, was dich auszeichnet. Hier sind ein paar Tipps:
Schreib deinen Lebenslauf auf eine Seite
Wenn du vorhattest, viele Infos in deinen Lebenslauf zu packen, könnte es echt nervig sein, diesen Rat zu befolgen. Das klingt vielleicht sogar irgendwie verrückt: Ist es nicht besser, so viele Details wie möglich zu packen, um einem potenziellen Arbeitgeber deine ganze Erfahrung, Ausbildung, Erfolge und Fähigkeiten ausführlich zu zeigen, um ihn zu beeindrucken? Und wenn ja, was ist, wenn es mehr als eine Seite braucht? Trotzdem solltest du deinen Lebenslauf immer auf eine Seite beschränken.
Deine Erfahrungen und Erfolge kurz und knackig rüberzubringen, ist eine super Möglichkeit, deine Kommunikationsfähigkeiten zu zeigen.
Such dir 'ne Lebenslaufvorlage aus
Du kannst deinen Lebenslauf zwar von Grund auf neu erstellen und nach deinen Vorstellungen gestalten, aber du kannst Zeit sparen, indem du einen Online-Lebenslauf-Generator nutzt und aus einer Vielzahl von vorgefertigten Lebenslaufvorlagen auswählst. Du kannst auch einfach eine passende kostenlose Lebenslaufvorlage aus Google Docs oder MS Word aussuchen. Solche Vorlagen sind normalerweise übersichtlich, sehen gut aus, sind gut formatiert, lesbar, einfach zu benutzen und so gestaltet, dass du viele Infos auf eine Seite packen kannst, ohne dass es überladen und unübersichtlich wirkt.
Hier sind ein paar Tools zum Erstellen von Lebensläufen, die dir vielleicht nützlich sein könnten:
Viele Lebenslauf-Generatoren, auch die oben genannten, haben eine große Auswahl an kostenlosen Vorlagen, die echt gut funktionieren, und auch fortgeschrittenere kostenpflichtige Versionen. Wenn du eine Vorlage für deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler aussuchst, nimm lieber einfache Vorlagen mit nur 1 oder 2 Farben zusätzlich zu Schwarz und Weiß, statt ausgefallener und bunter Vorlagen. Letzteres passt besser zu anderen Bereichen wie Kunst oder Design, wo ein kreativ gestalteter Lebenslauf einen Arbeitgeber beeindrucken kann. In unserem Fall ist es besser, unnötige Dekorationen zu vermeiden.
Überleg dir, ein zweispaltiges Layout zu nehmen.
Wenn du eine Lebenslaufvorlage mit zwei Spalten wählst (und vielleicht ein paar schmale Seitenspalten für Extras), kannst du den Platz auf der Seite besser nutzen. So kannst du mehr Infos in deinen Lebenslauf packen und die verschiedenen Abschnitte besser anordnen.
Effiziente Formatierung verwenden
Diese Tipps sind nützlich, wenn du deinen Lebenslauf von Grund auf neu erstellen oder Änderungen an einer bestehenden Vorlage vornehmen möchtest:
- Nimm eine elegante Schriftart
- Gute Beispiele: Calibri, Times New Roman, Arial, Verdana, Cambria, Tahoma, Georgia
- Schlechte Beispiele: Comic Sans MS, MS Gothic, Ink Free, Agency FB, OCR A Extended
- Verwende eine ausreichende Schriftgröße: 11-12 pt für den Text, 14-16 pt für Abschnittsüberschriften und die Kopfzeile
- Mach die Überschriften und die Kopfzeile fett.
- Vermeide es, zu viele Textformate wie fett, kursiv, fett-kursiv und unterstrichen zu benutzen.
- Benutz einen Zeilenabstand von 1-1,15.
- Vermeide einen langweiligen schwarz-weißen Lebenslauf – bring ein bisschen Farbe rein, damit er auffällt, aber übertreib's nicht, 1–2 Farben reichen völlig aus.
- Vermeide visuelle Effekte, Deko-Elemente oder unnötige Symbole.
- Benutz Stichpunkte, damit dein Lebenslauf übersichtlich, gut organisiert und leicht verständlich ist.
Halt das Format einheitlich
Das bezieht sich auf verschiedene Stilmerkmale. Wenn du zum Beispiel in verschiedenen Abschnitten deines Lebenslaufs Aufzählungszeichen verwendest, solltest du einen einheitlichen Stil verwenden, z. B. leere Quadrate. Das Gleiche gilt für Einrückungen, Schriftarten, Datumsformate usw. Zum Glück sind all diese Elemente und Formate normalerweise schon fertig für dich, wenn du deinen Lebenslauf mit einem Online-Lebenslauf-Generator machst.
Die besten Tipps für deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler
Zu wissen, was man in einen Lebenslauf packt und was man weglässt, kann echt knifflig sein, wenn man einen Lebenslauf erstellen will, der richtig gut ankommt. Mit diesen Top-Tipps kannst du jedoch schnell
Erstell einen Master-Lebenslauf
Bevor du dich auf Jobs im Bereich Data Science bewirbst, solltest du dir erst mal einen „Master-Lebenslauf” machen. Das ist eine riesige, super detaillierte Version deines Lebenslaufs, die 2–3 oder sogar mehr Seiten haben kann. Hier kannst du deine ganze Berufserfahrung, dein Studium, deine Projekte, deine technischen und sozialen Kompetenzen sowie andere Erfolge reinpacken.
Wenn du einen Karrierewechsel machst und aus einem anderen Bereich in die Datenwissenschaft einsteigen möchtest, solltest du darüber nachdenken, Erfahrungen aus deinen früheren Jobs in deinen Master-Lebenslauf aufzunehmen. Wahrscheinlich hast du mehr übertragbare Fähigkeiten, als dir bewusst ist. Klar, dein Master-Lebenslauf kann für jeden Abschnitt oder Unterabschnitt viele Stichpunkte haben. Wenn du ihn fertig hast, kannst du ihn einfach als Grundlage für Bewerbungen auf verschiedene Stellen im Bereich Data Science nutzen. Nimm einfach überflüssige Details, Abschnitte und Aufzählungspunkte aus einer Kopie deines Master-Lebenslaufs raus und passe ihn für jede Bewerbung an.
Passe deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler an jede Stellenbeschreibung an.
Dieser Schritt ist super wichtig bei deiner Bewerbung. Damit dein Lebenslauf besser auffällt, solltest du ihn für jede Stelle, auf die du dich bewirbst, anpassen. Ein Personalverantwortlicher kriegt normalerweise jeden Tag viele Bewerbungen und hat wahrscheinlich nur ein paar Sekunden Zeit, um jede davon zu checken, bevor er entscheidet, ob sie es wert sind, genauer angeschaut zu werden oder nicht. Deshalb ist es echt wichtig, dass dein Lebenslauf auffällt.
Am besten liest du dir die Stellenbeschreibung genau durch und findest heraus, was das Unternehmen von einem Bewerber erwartet und welche Anforderungen es stellt. Nimm diese gewünschten Fähigkeiten auf der Grundlage dieser Fakten in deinen Lebenslauf auf und hebe sie hervor. Es ist wichtig, die relevanten Schlüsselwörter aus der Stellenbeschreibung überall dort zu verwenden, wo du sie unterbringen kannst. So kommt dein Lebenslauf durch jedes Bewerbermanagementsystem (ATS), das das Unternehmen vielleicht nutzt, und landet auf dem Schreibtisch von Menschen, die ihn weiter prüfen.
Es ist immer gut, nicht nur die Stellenbeschreibung genau zu lesen, sondern auch ein paar Infos über das Unternehmen selbst zu checken. Schau dir die Website des Unternehmens, seine Mission, Werte, sozialen Medien, Produkte und Dienstleistungen an, damit du besser verstehst, was dieser Arbeitgeber von einem erfolgreichen Bewerber erwartet. Zeig in deinem Lebenslauf, dass du perfekt zu diesem Unternehmen passt und das Potenzial hast, zum Wachstum des Unternehmens beizutragen. Jedes Unternehmen sucht nicht nach Leuten, die irgendeinen Job wollen, sondern nach denen, die genau diesen Job wollen.
Sei kurz und bündig, aber informativ.
Jetzt, wo du genau weißt, was in deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler reinkommt, solltest du diese Infos überarbeiten und anpassen, damit sie knapp, präzise, relevant und gut präsentiert sind. Schreib nichts rein, was für diese Stelle keinen Mehrwert bringt und nicht in der Stellenbeschreibung erwähnt oder angedeutet wurde. Mach deinen Lebenslauf kurz, zielgerichtet und informativ. Alle Stichpunkte sollten kurz sein und nicht über mehrere Zeilen gehen.
In umgekehrter chronologischer Reihenfolge anzeigen
Die umgekehrte chronologische Reihenfolge ist das gängigste und beliebteste Format für die Abschnitte über Ausbildung und Berufserfahrung. Die aktuellste Erfahrung sollte ganz oben stehen, dann die vorletzte und so weiter. So kann ein Personalverantwortlicher schnell deinen beruflichen Werdegang und deine neuesten Erfolge nachvollziehen.
Benutze eine einfache, aber klare Sprache.
Eine einfache und klare Sprache zu benutzen, ist eine weitere Möglichkeit, deine Kommunikationsfähigkeiten zu zeigen. Um das effizient zu machen, denk an die folgenden Tipps:
- Überfracht deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler nicht mit Fachjargon. Auch wenn die Stelle, auf die du dich bewirbst, vielleicht viel technisches Know-how und Wissen erfordert, denk dran, dass die erste Person, die deinen Lebenslauf liest, ein Personalverantwortlicher oder Recruiter sein wird. Je nachdem, wer in der Firma für die Personalbeschaffung zuständig ist, kann es sein, dass die Person einen anderen Hintergrund hat und zu viel Fachjargon verwirrend findet. Schreib also so, dass jeder deinen potenziellen Wert für das Unternehmen versteht.
- Nimm die Stellenbeschreibung als Leitfaden; wenn sie mit Fachjargon gespickt ist, kannst du ruhig etwas technischer klingen. Ansonsten versuch einfach, nur die wichtigsten Algorithmen und Techniken zu erwähnen, die in der Anzeige vorkommen.
- Schreib in kurzen Sätzen.
- Halt die Zeitformen in deinem Lebenslauf einheitlich.
- Vermeide hochtrabende Worte. Benutze „helfen“ statt „erleichtern“, „benutzen“ statt „nutzen“, „verwalten“ statt „administrieren“, „komplex“ statt „ausgefeilt“ usw.
- Wenn du deine Berufserfahrung, Projekte und Erfolge beschreibst, nimm aussagekräftige Verben. Verwende zum Beispiel statt Verben wie „gearbeitet“, „gemacht“ oder „teilgenommen“ lieber „aufgebaut“, „automatisiert“, „optimiert“ usw. Wir werden diesen Tipp später in diesem Artikel genauer besprechen.
- Ersetz Superlative (höchste, beste, wichtigste usw.) und Adjektive, die zwar stark klingen, aber nicht wirklich was aussagen, wie erfahren, stark, beachtlich, effizient, durch konkrete Messwerte und Ergebnisse. Benutz diese starken Wörter (erfahren, tiefgründig, bewährt usw.) sparsam in der Zusammenfassung deines Lebenslaufs.
- Frag einfach einen Kumpel, der sich nicht so gut mit Technik auskennt, ob er deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler mal durchlesen kann. Frag sie, ob sie dir Feedback geben können: Ist das leicht zu verstehen? Ist die Sprache klar und einfach? Hast du es geschafft, deine wichtigsten beruflichen Erfolge rüberzubringen?
Schau mal, ob da Fehler oder Tippfehler drin sind.
Auch wenn sie vielleicht nicht so schlimm sind, können dumme Fehler und Tippfehler bei einem Personalvermittler einen schlechten Eindruck hinterlassen und dazu führen, dass er deinen Lebenslauf ablehnt. Check deine Grammatik und Rechtschreibung mit einem speziellen Online-Dienst (z. B.Grammarly oder so) und frag jemanden, deinen Lebenslauf auf Tippfehler oder Fehler zu überprüfen.
Schick deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler an eine echte Person
Bevor Lebensläufe bei einem Personalvermittler landen, werden sie normalerweise durch ein Machine-Learning-Programm namens Applicant Tracking System (ATS) geschickt, das entscheidet, ob sie an einen Menschen weitergeleitet oder abgelehnt werden sollen. Um diesen Schritt zu überspringen, schick deinen Lebenslauf doch direkt an den Personalverantwortlichen oder sogar an den technischen Leiter, der für die Abteilung zuständig ist, in der die Stelle angeboten wird.
Wie du deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler aufbaust

Füge Abschnitte zu Fähigkeiten und Projekten hinzu.
Die typischen Abschnitte für einen Lebenslauf als Datenwissenschaftler sind in der empfohlenen Reihenfolge von oben nach unten:
- Kontaktdaten
- Zusammenfassung (oder Zielsetzung)
- Berufserfahrung (oder einfach nur Erfahrung)
- Projekte
- Fähigkeiten
- Bildung
- Weitere Abschnitte
Die Reihenfolge dieser Überschriften kann man ziemlich flexibel gestalten und sollte zeigen, wie wichtig die einzelnen Abschnitte sind. Deshalb sollten die ersten auch mehr Platz haben als die letzten. Bei einem zweispaltigen Lebenslauf (der bevorzugten Variante) solltest du bedenken, dass Personalvermittler einen Lebenslauf normalerweise von links oben nach rechts unten lesen. Also, stell sicher, dass du die wichtigsten Infos oben links auf der Seite platzierst.
Optimier die Reihenfolge deiner Abschnitte
Die beste Reihenfolge der Abschnitte, vor allem Berufserfahrung, Projekte, Fähigkeiten und Ausbildung, hängt von zwei Sachen ab:
- Deine tatsächliche Erfahrung. Hier gibt's verschiedene Möglichkeiten:
- Wenn du viel relevante Berufserfahrung hast, mach den entsprechenden Abschnitt in deinem Lebenslauf wichtiger, kürz die Infos zu deiner Ausbildung deutlich und lass deine Nebenprojekte vielleicht sogar weg.
- Wenn du gerade erst deinen Abschluss gemacht hast und noch nicht so viel Erfahrung hast, schreib zuerst was über deine Ausbildung, dann erzähl was über deine Abschlussnoten (natürlich nur, wenn sie gut sind) und beschreib deine Studienleistungen oder Abschlussarbeit genauer.
- Wenn du noch nicht so viel Erfahrung in der Datenwissenschaft hast und hauptsächlich an freiberuflichen Projekten gearbeitet hast, tausche die Abschnitte „Projekte” und „Berufserfahrung” einfach aus (oder mach sie zu einem Abschnitt „Erfahrung”). Erwähne auch alle Praktika, die du im Bereich Daten gemacht hast (falls du welche hast), und erzähl mehr über deine Fähigkeiten.
- Wenn du aus einem anderen Bereich kommst und dich beruflich neu orientieren willst, konzentrier dich auf Projekte und Fähigkeiten und schreib weniger über deine Berufserfahrung und Ausbildung, auch wenn es klug ist, diese Abschnitte nicht komplett wegzulassen.
- Das Firmenprofil und die Stellenbeschreibung. Wenn du dich für einen Job im akademischen Bereich bewirbst, solltest du natürlich mehr über deine Ausbildung, Zertifizierungen, Zusatzkurse und wissenschaftlichen Veröffentlichungen erzählen. Ansonsten solltest du mehr geschäftsorientierte Erfahrungen und Erfolge zeigen. Besonders bei Start-up-Projekten sind die wichtigsten Eigenschaften bei potenziellen Bewerbern die Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten, Eigeninitiative zu zeigen und innovativ zu denken. In diesem Fall kann es echt gut sein, mehr einzelne Projekte zu zeigen.
Füge deinem Lebenslauf nach Möglichkeit zusätzliche Abschnitte hinzu.
Für deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler solltest du die folgenden zusätzlichen Abschnitte in Betracht ziehen:
- Zertifizierungen
- Veröffentlichungen
- Konferenzen
- Hackathons
- Auszeichnungen
- Wettbewerbe
- Freiwilligenarbeit
- Sprachen
Du kannst jeden Punkt einzeln einführen, wenn du mindestens zwei Aufzählungspunkte pro Abschnitt hast. Wenn du zum Beispiel drei Kurse im Bereich Datenwissenschaft gemacht und auf zwei Datenkonferenzen Vorträge gehalten hast, ist es sinnvoll, die Abschnitte „Zertifizierungen“ und „Konferenzen“ hinzuzufügen. Wenn du für manche Kategorien nur einen Punkt hast (z. B. eine Konferenz, eine Veröffentlichung und einen Hackathon), solltest du diese Leistungen lieber in einem Abschnitt namens „Extras” zusammenfassen.
Vermeide zu ausführliche Unterüberschriften
Sei bei der Benennung der Unterüberschriften so knapp wie möglich:
- Relevante Berufserfahrung Berufserfahrung (oder einfach nur Erfahrung)
- Berufserfahrung Berufserfahrung (oder Erfahrung)
- Wichtige Projekte Projekte
- Fähigkeiten und Kenntnisse Fähigkeiten
- Fähigkeiten und Werkzeuge Fähigkeiten
- Lizenzen und Zertifizierungen Zertifizierungen
- Weitere Infos Extras
Wie du deine Kontaktdaten einträgst

Deine Kontaktdaten solltest du am besten oben in deinem Lebenslauf platzieren, auch wenn manche Online-Vorlagen sie unten auf der Seite haben (wenn das bei deiner Vorlage so ist, zieh sie einfach manuell nach oben). Das Wichtigste bei diesem Abschnitt ist, dass die Infos richtig sind.
Hier ist, was du in deine Kontaktdaten reinpacken musst:
- Dein voller Name.
- Deine Berufsbezeichnung. Schreib direkt unter deinem vollständigen Namen die Bezeichnung der Stelle, auf die du dich bewirbst, und nicht deine aktuelle Berufsbezeichnung, egal wie die lautet. Du kannst die Berufsbezeichnung aus der genauen Stellenbeschreibung übernehmen oder, wenn sie zu lang und zu spezifisch ist (z. B. „Datenwissenschaftler für geowissenschaftliche Datenanalyse und Webtool-Entwicklung“), sie auf eine besser verständliche Form kürzen (z. B. „Datenwissenschaftler“).
- Deine Telefonnummer. Klar, das sollte deine private Telefonnummer sein, nicht die von deinem aktuellen Arbeitsplatz.
- Deine E-Mail-Adresse. Gib deine professionell aussehende E-Mail-Adresse an, die aus deinem Vor- und Nachnamen bestehen sollte: name_surname@gmail.ru. Schreib hier keine albernen oder unpassenden E-Mail-Adressen rein, die du vielleicht privat nutzt, wie zum Beispiel koala_plus_panda@hotmail.com. Wenn du noch keine professionelle E-Mail-Adresse hast, leg dir eine zu.
- Wo du gerade bist. Das ist optional und du musst nicht deine ganze Adresse angeben. Stadt und Bundesland oder Land reichen aus.
- Klickbare Links zu deinen aktiven und aktuellen Profilen auf LinkedIn, GitHub, Medium, Kaggle usw. Die meisten Arbeitgeber schauen hier rein, um sich zusätzliche Infos über einen potenziellen Kandidaten zu holen, wie zum Beispiel sein Projektportfolio, Artikel zu Data-Science-Themen und die Teilnahme an Hackathons. Anstatt rohe, ungeschickte und lange Links einzufügen, solltest du lieber ein Symbol mit dem offiziellen Logo der entsprechenden Website einfügen und es anklickbar machen, sodass es direkt zu deinem Profil führt. Du kannst die offiziellen Website-Logos bei Google suchen. Hier sind die Links zu den Logos von LinkedIn, GitHub, Medium und Kaggle. Klar, alle Infos, die du in deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler packst, sollten deine Datenwissenschaftskenntnisse und -erfolge gut untermauern. Es macht keinen Sinn, dein LinkedIn-Profil zu zeigen, wenn es nur deinen früheren Job erwähnt, oder dein Github-Profil, wenn es keine Datenwissenschaftsprojekte enthält.
Noch ein paar Vorschläge zum Abschnitt „Kontaktinformationen“:
- Schreib den Namen dieses Abschnitts nicht dazu (anders als bei den anderen Abschnitten), sondern füg einfach direkt die Infos ein.
- Genauso solltest du die Namen der Kategorien (vollständiger Name, Telefonnummer usw.) nicht hinzufügen. Schreib zum Beispiel statt „E-Mail: name_surname@gmail.ru“ einfach „name_surname@gmail.ru“.
- Füge dein Foto nicht hinzu. Auch wenn manche Lebenslaufvorlagen diese Option haben, solltest du sie für deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler lieber weglassen.
Wie man eine coole Zusammenfassung oder Zielsetzung für den Lebenslauf als Datenwissenschaftler schreibt
Schreib gleich nach deinen Kontaktdaten den Abschnitt „Zusammenfassung“ oder „Zielsetzung“. Diese beiden Abschnitte sind nicht gleich, und du musst dich für einen entscheiden. Eine Zusammenfassung im Lebenslauf ist eine kurze Beschreibung (2–3 Sätze, keine Aufzählungspunkte) deiner beruflichen Laufbahn, deiner Erfolge und Qualifikationen. Ein Lebenslaufziel ist eine kurze Aussage (auch 2-3 Sätze, keine Aufzählungspunkte), die sich auf deine zukünftigen Karriereziele und den potenziellen Wert konzentriert, den du für den Arbeitgeber bieten kannst.
Diese Abschnitte sind super wichtig, wenn du aus einem anderen Bereich in die Datenwissenschaft wechselst, weil sie kurz und knapp erklären, warum du der perfekte Kandidat für diesen Job als Datenwissenschaftler bist. Wähle „Zusammenfassung“, wenn du schon ein bisschen Erfahrung im Bereich Daten hast. Wenn du dagegen ein frischgebackener Absolvent mit wenig bis gar keiner Erfahrung bist, wähl „Zielsetzung“, um deine Begeisterung für Datenwissenschaft und deine Bereitschaft, dich für das Unternehmen einzusetzen, zu zeigen.
Eine gute Zusammenfassung oder Zielsetzung im Lebenslauf sollte:
- Sag uns, wie viel Erfahrung du hast (Anfänger, Fortgeschrittener, Profi usw.) und was dein Fachgebiet ist.
- Sag mal, wie viele Jahre hast du schon im Bereich Data Science gearbeitet (falls überhaupt)?
- Beschreib kurz und konkret deine Fähigkeiten und Erfolge.
- Gib Infos zu deiner Ausbildung und deinen Zertifikaten an.
- Erzähl mal, warum du dich für den Bereich Data Science entschieden hast, falls das der Fall ist.
- Sag uns, was deine langfristigen Karriereziele sind.
- Zeig deine Motivation und Begeisterung für den Job und das Unternehmen.
- Sag uns, welchen Mehrwert du für das Unternehmen bieten kannst.
Du solltest die Punkte auswählen, die auf deine Situation zutreffen, und eine kurze und klare Einleitung für deinen Lebenslauf schreiben (Zusammenfassung oder Zielsetzung), die genau auf die Stelle zugeschnitten ist. Der Text sollte eine überzeugende Geschichte darüber erzählen, warum du super zum Unternehmen passt, und die Aufmerksamkeit des Arbeitgebers auf dich lenken.
Wie du deine Arbeit präsentierst
Gib wichtige Infos im Abschnitt „Berufserfahrung“ an.
Dieser Abschnitt ist normalerweise derjenige, der Personalvermittler am meisten interessiert, deshalb sollte er im Mittelpunkt deines Lebenslaufs als Datenwissenschaftler stehen. Schreib deine Jobs (oder nur die letzten, wenn du viel Berufserfahrung hast) in umgekehrter chronologischer Reihenfolge auf. Wenn du noch nicht so viel Erfahrung hast, solltest du vielleicht ein Praktikum im Bereich Data Science machen. Gib für jeden Job die folgenden Infos an:
- Beschäftigungszeitraum (Monat und Jahr für Anfang und Ende oder „derzeit“)
- Deine Berufsbezeichnung
- Firmenname
- Deine Erfolge in diesem Job
Versuche, wenn möglich, große Lücken (mehr als sechs Monate) in deinem Lebenslauf zu vermeiden, vor allem in den letzten Jahren. Auch wenn deine früheren Jobs nicht aus dem Bereich Data Science kommen, solltest du sie trotzdem erwähnen, aber du musst nicht zu sehr ins Detail gehen. Wenn deine bisherigen Erfahrungen aus einem ganz anderen Bereich kommen, überleg dir, welche Fähigkeiten du dort gelernt hast, die du auch in der Datenwissenschaft nutzen kannst, und welchen Mehrwert du dem Unternehmen gebracht hast. Wenn du gerade deinen Abschluss gemacht hast und noch keine Berufserfahrung oder Praktika hast, kannst du diesen Abschnitt überspringen.
Komm aber mal zurück zu einem „idealen“ Fall, wenn du schon ein bisschen Erfahrung in Datenwissenschaft/Datenanalyse hast. Beschreib deine bisherigen relevanten Positionen mit Stichpunkten und erzähl kurz und knapp, was du da so alles mit Daten erreicht hast und welchen Mehrwert du dem Unternehmen in jeder Position gebracht hast. Der erste Punkt sollte am überzeugendsten sein, damit der Personalverantwortliche weiterlesen will. Mach nicht den Fehler, den viele Leute machen: ihre Aufgaben und technischen Aspekte aufzuzählen, anstatt ihre besten geschäftsorientierten Erfolge in ihren früheren Jobs hervorzuheben.
Benutze klare Worte
Es ist wichtig, dass du deine Stellenbeschreibungen so konkret und trotzdem kurz wie möglich hältst. Das beste Format für jeden Aufzählungspunkt ist:
Aktionsverb – Aufgabe – Ergebnis
Aktionsverben sind aussagekräftige und zielgerichtete Verben, die ATS-freundlich sind (also solche, nach denen die Bewerberverwaltungssoftware des Unternehmens eher suchen würde). Ein paar bekannte Beispiele sind:
Beschleunigen, aktivieren, zusammenfassen, analysieren, bewerten, erweitern, automatisieren, aufbauen, berechnen, kalibrieren, coachen, codieren, sammeln, kompilieren, berechnen, konzipieren, durchführen, konsolidieren, konstruieren, koordinieren, erstellen, debuggen, verringern, einsetzen, ableiten, entwerfen, bestimmen, entwickeln, ermöglichen, konstruieren, verbessern, etablieren, schätzen, bewerten, ausführen, extrahieren, beheben, prognostizieren, formulieren, identifizieren, implementieren, verbessern, einbeziehen, erhöhen, initiieren, integrieren, interpolieren, starten, führen, heben, liquidieren, verwalten, mechanisieren, betreuen, modellieren, betreiben, optimieren, organisieren, durchführen, vorhersagen, vorbereiten, vorschlagen, empfehlen, reduzieren, verfeinern, regulieren, rehabilitieren, recherchieren, lösen, rationalisieren, zusammenfassen, überwachen, synthetisieren, systematisieren, Fehler beheben, aktualisieren, upgraden
Solche Verben machen deinen Lebenslauf nicht nur ATS-freundlich, sondern beschreiben auch viel genauer, was du beruflich machst, als allgemeine Verben wie „tun“, „mitarbeiten“, „herstellen“ oder „arbeiten“. Verwechsle aber Aktionsverben nicht mit übertriebenen Verben (z. B. „helfen” statt „erleichtern” verwenden).
Vergiss nicht, neben den „richtigen“ Verben auch die Stichwörter aus der Stellenanzeige und von der Website der Firma, bei der du dich bewirbst, einzubauen. Denk dran, dass jeder Lebenslauf auf eine bestimmte Stelle und ein bestimmtes Unternehmen zugeschnitten sein sollte, um deine Erfolgschancen zu erhöhen.
Verwende Zahlen
Schreib deine datengestützten Erfolge auf. Versuche, harte Zahlen und konkrete Messwerte für deinen positiven Einfluss auf das Unternehmen zu liefern, anstatt vage Superlative oder allgemeine Adjektive (höchste, stark, beträchtlich, bedeutend usw.) zu verwenden. Zahlen sind echt überzeugend, wenn du einem potenziellen Arbeitgeber zeigen willst, dass du den großen Zusammenhang verstehst und deine technischen Fähigkeiten für echte Geschäftsaufgaben einsetzen kannst.
Beachte, dass wir hier nicht über die Leistungskennzahlen des Modells reden, sondern über den praktischen, messbaren Wert, den das von dir entwickelte Modell dem Unternehmen gebracht hat. Anstatt zum Beispiel zu sagen, dass du ein Machine-Learning-Modell mit einer Genauigkeit von 99 % erstellt hast, das die Kundenbindungsrate um 21 % gesteigert hat, lass die Infos zur Modellgenauigkeit weg und schreib lieber Folgendes:
Hab ein Machine-Learning-Modell entwickelt, das die Kundenbindungsrate um 21 % gesteigert hat.
Die Zahlen, die du erwähnst, können sich auf Prozentsätze, Dollarbeträge, die Anzahl der Leute, die du geleitet oder gecoacht hast, Stunden oder andere Zeiträume beziehen. Hier kannst du ruhig grobe Schätzungen machen.
Zeig, dass du gut zusammenarbeiten kannst.
Bei der Datenwissenschaft geht's nicht nur um Zahlen und Modelle, sondern auch darum, deine Erkenntnisse deinem Team und den Aktionären zu vermitteln, damit das Unternehmen kluge Entscheidungen auf Basis von Daten treffen kann.
Anstatt in deinem Lebenslauf zu schreiben, dass du ein guter Teamplayer mit bewährten Kommunikationsfähigkeiten bist, kannst du diese Fähigkeiten in der Praxis zeigen, indem du die Jobs beschreibst, in denen du in einem multidisziplinären und (wahrscheinlich) multinationalen Umfeld mit deinen Kollegen, anderen Abteilungen, einschließlich nicht-technischer Abteilungen, und Datenverbrauchern zusammengearbeitet hast. Konzentrier dich auf deine Rolle in diesen Projekten und den messbaren Beitrag, den du geleistet hast.
Wie du deine Projekte präsentierst
Nimm Projekte auf, die auf deinen Erfahrungen und Spezialgebieten basieren.
Dieser Abschnitt ist super wichtig für junge und angehende Datenwissenschaftler, die oft nur wenig oder gar keine Berufserfahrung haben. Das Verhältnis zwischen den Abschnitten „Berufserfahrung“ und „Projekte“ ist klar: Je mehr Berufserfahrung du hast, desto weniger Platz sollte der Abschnitt „Projekte“ in deinem Lebenslauf einnehmen, bis hin zum vollständigen Weglassen dieses Abschnitts, wenn du ein erfahrener Datenexperte bist.
Egal, ob du Data Science an der Uni, in einem Masterstudiengang oder in einem Bootcamp gelernt hast, du hast bestimmt schon ein oder mehrere Projekte zu Data Science oder Datenanalyse gemacht. Du kannst datenbezogene Kursarbeiten, betreute Projekte und Abschlussprojekte aus Bootcamps, freiberufliche Arbeiten, Beiträge zu GitHub-Open-Source-Projekten und eigene Projekte, die du zu einem Thema deiner Wahl gemacht hast, mit einbeziehen. Wenn du keine Projekte hast, die du einfügen kannst, überleg dir, ein fiktives Projekt zu erstellen. Schließlich bedeutet es, ein Datenwissenschaftler zu sein, neugierig auf Daten und die Erkenntnisse zu sein, die man daraus gewinnen kann.
Wenn du viele Data-Science-Projekte hast, solltest du Prioritäten setzen und die relevantesten sowie diejenigen auswählen, auf die du besonders stolz bist. Es ist immer besser, 3–4 gute Projekte zu zeigen als ein Dutzend mittelmäßige. Für einen Datenwissenschaftler, der gerade erst anfängt, ist es okay und normal, viele verschiedene Projekte aus Kursen oder Bootcamps zu unterschiedlichen Themen zu haben, bei denen verschiedene Tools und Techniken zum Einsatz kommen. Wenn du das Gefühl hast, dass du bereit bist, dich mit einer bestimmten Geschäftsnische zu beschäftigen, fang an, dich darauf zu konzentrieren, Fachwissen zu sammeln und Projekte in diesem Bereich zu entwickeln.
Wichtige Infos für jedes Projekt dazuschreiben
Wenn du die relevanten Projekte ausgewählt hast, die du in deinen Lebenslauf als Datenwissenschaftler aufnehmen möchtest, sortiere sie in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (oder vom relevantesten zum am wenigsten relevanten) und erwäge, die folgenden Informationen zu jedem einzelnen Projekt anzugeben:
- Der Name des Projekts und der Link dazu in deinem Github-Portfolio
-
Ein klar formuliertes und prägnantes Projektziel Dann mit Stichpunkten:
-
Eine kurze und genaue Beschreibung der verwendeten Datenquellen, Technologien, Programmiersprachen, Bibliotheken, Tools und Fähigkeiten (übermäßiger Gebrauch von Fachjargon vermeiden)
- Dein Beitrag zum Projekt (wenn es ein Gruppenprojekt war)
- Die konkreten Ergebnisse deiner Arbeit, die zeigen, dass du deine technischen Fähigkeiten nutzen kannst, um echte Probleme zu lösen.
Natürlich gelten viele der Tipps, die wir für den Abschnitt „Berufserfahrung“ besprochen haben, auch hier: Konzentriere dich auf deine bedeutenden Erfolge, benutze Aktionsverben und Schlüsselwörter aus der Stellenbeschreibung/der Unternehmenswebsite, vermeide übertriebene und allgemeine Formulierungen und verwende Zahlen und konkrete Kennzahlen.
Wie du deine Data-Science-Fähigkeiten hervorheben kannst

Schreib deine Fähigkeiten nach deinen Kompetenzen auf
Dieser Abschnitt ist ein Muss in einem Lebenslauf für Datenwissenschaftler, egal wie viel Erfahrung du hast. Der beste Weg, um eine Liste deiner Fähigkeiten für eine bestimmte Stelle zu erstellen, umfasst die folgenden vier Schritte:
- Schreib alle technischen Fähigkeiten, Sprachen und Tools auf, die in der Stellenbeschreibung direkt oder indirekt erwähnt werden. Schau dir mal diese Liste an, vielleicht findest du was, das dir gefällt: A/B-Tests, Big Data, C, C++, Datenanalyse, Datenbereinigung, Data Mining, Datenmodellierung, Datenvisualisierung, Datenaufbereitung, Debugging, Deep Learning, Hadoop, Hypothesentests, Java, Keras, Maschinelles Lernen, Mathematik, Matplotlib, NLP, nosql, Numpy, Pandas, PowerBI, Vorhersagemodellierung, Wahrscheinlichkeit, Python, Quantitative Analyse, R, SAS, Scala, Scikit-learn, Seaborn, Spark, SQL, Statistische Analyse, Statistik, Tableau, TensorFlow, Unstrukturierte Daten, Web Scraping
- Markiere in der Liste, die du erstellt hast, alle Fähigkeiten, die du wirklich hast und die du im Vorstellungsgespräch ohne Probleme zeigen kannst. Am besten nimmst du deinen Master-Lebenslauf als Vorlage. Du solltest zwar keine Fähigkeiten erfinden, die du nicht wirklich hast, aber überleg dir, deine vorhandenen Fähigkeiten so anzupassen, dass sie genau zu den Anforderungen einer bestimmten Stelle passen. Wenn du zum Beispiel mehrere SQL-Varianten kennst, darunter MySQL, und in der Stellenanzeige MySQL als gewünschte Qualifikation angegeben ist, schreib einfach nur MySQL, anstatt SQL allgemein zu erwähnen oder alle SQL-Varianten aufzulisten, die du kennst. Wenn die Stelle, die dich interessiert, SQL-Kenntnisse generell braucht, dann schreib einfach SQL, ohne alle Varianten aufzuzählen, die du kennst.
- Deine Liste mit Fähigkeiten sollte 6 bis 10 Punkte haben. Je besser du in deinem Fachgebiet bist, desto weniger Sachen musst du hier auflisten, weil deine Berufserfahrung für dich spricht. Wenn du gerade erst anfängst oder noch ein Junior-Spezialist bist, ist es okay, wenn du noch keine Gelegenheit hattest, dein ganzes Können bei echten Aufgaben einzusetzen, aber du möchtest den Personalchefs trotzdem zeigen, dass du diese Fähigkeiten hast. Wenn du also nach dem zweiten Schritt weniger als 10 Fähigkeiten auf deiner Liste hast, solltest du überlegen, noch ein paar weitere Fähigkeiten hinzuzufügen, die du tatsächlich hast und die deiner Meinung nach für die Stelle nützlich sein könnten, auch wenn sie in der Stellenanzeige nicht erwähnt wurden.
- Sortier die Fähigkeiten in deiner endgültigen Liste und stell deine stärksten und relevantesten an den Anfang.
Gib dein Qualifikationsniveau nicht an.
Einige Lebenslaufvorlagen bieten die Möglichkeit, deine Fähigkeiten nach deinem Kenntnisstand zu bewerten. Es ist aber besser, diesen Schritt zu überspringen. So eine Bewertung kann echt subjektiv sein und vom Dunning-Kruger-Effekt beeinflusst werden: Was für dich „fortgeschritten” ist, kann für jemand anderen „grundlegend” sein und umgekehrt. Um dich nicht unter- oder überzubewerten, solltest du deine Fähigkeiten nicht bewerten und die entsprechende Option manuell aus der Vorlage entfernen, falls es eine gibt.
Schreib deine Soft Skills nicht dazu
Es ist allgemein bekannt, dass Personalvermittler normalerweise nach Datenfachleuten suchen, die bestimmte Soft Skills wie Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Führungsqualitäten mitbringen. Solltest du diese Fähigkeiten also direkt im Abschnitt „Fähigkeiten“ aufführen? Wahrscheinlich nicht. Es wäre viel beeindruckender, wenn du deine Soft Skills in den Abschnitten „Berufserfahrung“ und „Projekte“ in Aktion zeigen würdest, zusammen mit deinen technischen Fähigkeiten, um wertvolle praktische Ergebnisse zu erzielen.
Hältst du dich für einen perfekten Teamplayer? Schreib mal was über deinen Beitrag zu gemeinsamen Projekten. Bist du ein guter Anführer? Erzähl mal von deinen Erfahrungen beim Leiten eines Teams oder beim Mentoring/Coaching von Nachwuchsfachkräften. Der beste Weg, deine super Kommunikationsfähigkeiten zu zeigen, ist, deine Erfahrungen und Erfolge in deinem Lebenslauf als Datenwissenschaftler kurz und knackig rüberzubringen.
Wie du deine Ausbildung präsentierst

Wenn du Berufserfahrung, Praktika oder Projekte im Bereich Daten hast, solltest du den Abschnitt „Ausbildung“ hinter diesen Abschnitten (und auch hinter „Fähigkeiten“) einfügen. Je mehr Erfahrung du in der Datenwissenschaft hast, desto kürzer sollte der Abschnitt „Ausbildung“ sein. Wenn du dich aber für eine hochakademische Stelle bewirbst oder gerade erst deinen Abschluss gemacht hast und noch keine Berufserfahrung hast, ist es klar, dass dieser Abschnitt direkt nach dem Ziel im Lebenslauf kommt. Gib für deine Ausbildung (oder jede Ausbildung, falls du mehrere Abschlüsse hast) die folgenden Infos an:
- Der höchste Abschluss (B.S., M.S., Ph.D.) und der Studiengang (auch wenn er nicht direkt mit Datenwissenschaft zu tun hat)
- Name der Uni
- Studienzeit (Monat und Jahr für Anfang und Ende, sonst einfach das voraussichtliche Abschlussdatum nehmen)
Die restlichen Punkte brauchst du vielleicht nur, wenn du mehr über deine Ausbildung erzählen willst, zum Beispiel wenn du wenig oder keine relevante Berufserfahrung/Projekte hast oder wenn du dich für eine akademische Stelle bewirbst:
- Notendurchschnitt (nur für Absolventen der letzten Jahre und nur, wenn er über 3,5 liegt)
- Studienprojekte (Seminararbeiten, Abschlussarbeiten, Dissertationen usw.). Wenn du mehr als ein akademisches Projekt vorstellst, kannst du das mit Aufzählungspunkten machen. Schreib eine kurze Projektbeschreibung dazu oder liste die behandelten Themen auf.
- Studienfächer: Nenn die 2–3 Fächer, die du für am relevantesten hältst, wenn du willst auch mit Noten.
- Akademische Leistungen und Auszeichnungen
Erwähne im Abschnitt „Ausbildung“ nicht die verschiedenen Data-Science-Bootcamps, Skill-Paths oder Kurse, die du besucht hast. Du fügst sie später unter „Zertifizierungen” hinzu.
Andere Abschnitte
Schauen wir mal, welche anderen Abschnitte in deinem Lebenslauf als Datenwissenschaftler nützlich sein können und dir helfen, deine Leidenschaft und dein Engagement für die Datenwissenschaft zu zeigen. Füge ruhig einen dieser Abschnitte hinzu, wenn du mindestens zwei Stichpunkte für jede Überschrift hast. Ansonsten kannst du mehrere Kategorien in einem Abschnitt namens „Extras” zusammenfassen.
Zertifizierungen
Hier kannst du passende Kurse und Bootcamps eintragen, wenn du nach einem Einstiegsjob suchst. Neben Zertifikaten in Datenwissenschaft und Datenanalyse solltest du auch Kurse in Fächern wie Programmierung, lineare Algebra, Wahrscheinlichkeitsrechnung oder Statistik in Betracht ziehen. Wenn du eine offizielle Data-Science-Zertifizierung hast (Microsoft, IBM, SAS, Google), schreib das in diesem Abschnitt rein und überleg dir, ob du es nicht auch in die Überschrift deines Lebenslaufs neben deiner Berufsbezeichnung packen willst (z. B. „Data Scientist, IBM-zertifiziert“).
Veröffentlichungen
Dieser Abschnitt ist nicht nur im akademischen, sondern auch im geschäftlichen Kontext super wertvoll, weil er zeigt, dass du dich auch außerhalb deiner Arbeit für Daten interessierst, selbstständig oder im Team (bei einer Gruppenveröffentlichung) arbeiten kannst und komplexe datenbezogene Konzepte einem breiten Publikum klar erklären kannst. Gib für jeden Artikel den Namen, die Zeitschrift oder das Magazin, in dem er veröffentlicht wurde, den Link zur Online-Publikation oder zu deinem eigenen Blog (falls zutreffend) und eine kurze Zusammenfassung (oder behandelte Themen oder einfach nur Stichwörter) an.
Konferenzen
Nenn nur Konferenzen, die mit Daten zu tun haben und auf denen du einen Vortrag gehalten hast. Gib den Namen jeder Konferenz, den Ort, die Daten, den Titel deiner Arbeit und die Namen deiner Kollegen (falls vorhanden) an.
Hackathons
Data-Science-Hackathons sind eine super Möglichkeit, deine Teamfähigkeit und technischen Fähigkeiten, deine Kreativität, deine innovative Denkweise und deine Fähigkeit, echte praktische Ergebnisse zu erzielen, zu zeigen. Beschreib kurz den Umfang deines Hackathon-Projekts, das Produkt und seine Anwendungen, deinen Beitrag und was du erreicht hast.
Auszeichnungen
Schreib hier alle Auszeichnungen für deine Arbeit oder Wettbewerbe rein, die du im Bereich Daten gewonnen hast. Das können Preise für Hackathons, Kaggle-Wettbewerbe, akademische Arbeiten und Veröffentlichungen sein. Schreib zu jeder Auszeichnung eine kurze Beschreibung dazu. Du kannst diese Infos auch in die entsprechenden Abschnitte einfügen.
Wettbewerbe
Erzähl mal kurz was über die Data-Science-Wettbewerbe, bei denen du mitgemacht hast, und welche Ergebnisse du dabei erzielt hast. Das können Wettbewerbe von Kaggle, DrivenData, DataHack usw. sein.
Freiwilligenarbeit
Wenn du schon mal ehrenamtlich in einer Data-Science-Community mitgemacht oder auf Stack Overflow Probleme gelöst hast, dann erzähl uns hier davon und liste deine Erfolge auf. Wie immer solltest du versuchen, deine Aussagen mit Zahlen zu belegen (z. B. Anzahl der gelösten technischen Probleme, Fragen mit akzeptierten Antworten, Bewertungen, Reputation, Abzeichen, Lesezeit usw.).
Sprachen
Es ist echt unwahrscheinlich, dass du diesen Abschnitt in deinem Lebenslauf als Datenwissenschaftler brauchst. Auch wenn Englisch nicht deine Muttersprache ist, wird dein Niveau aus deinem Lebenslauf und den zusätzlichen Ressourcen, die du bereitstellst (GitHub, LinkedIn usw.), klar ersichtlich sein. Füge diesen Abschnitt nur hinzu, wenn du dich für einen Job im Ausland bewirbst, bei dem es gut wäre, eine zweite Sprache zu sprechen, und natürlich, wenn du diese Sprache wirklich gut beherrschst. Hier kann man ruhig ein angenommenes Sprachniveau dazuschreiben (z. B. Muttersprache, fließend, fortgeschritten, obere Mittelstufe, Mittelstufe).
Interessen/Hobbys nicht angeben
Auch wenn manche Lebenslaufvorlagen einen zusätzlichen Abschnitt für Interessen/Hobbys haben, solltest du diesen in deinem Lebenslauf als Datenwissenschaftler lieber weglassen. Auch wenn diese Infos echt spannend sein können und dich als neugierige Person mit vielen Interessen zeigen, ist das nichts, wonach Personalvermittler in dieser Phase suchen.
Das Gleiche gilt für andere Infos wie deine Reisen, die Teilnahme an Meetup-Veranstaltungen, Social Games, ehrenamtliche Tätigkeiten außerhalb des Bereichs Data Science, Kenntnisse in anderen Sprachen (es sei denn, diese sind für die aktuelle Stelle ausdrücklich erforderlich) und deinen Führerschein. Es ist besser, diesen Platz in deinem Lebenslauf als Datenwissenschaftler für was anderes zu nutzen. Du kannst im Vorstellungsgespräch über deine Hobbys und andere interessante Sachen über dich erzählen.
Lebenslauf-Beispiele für Datenwissenschaftler
Schauen wir uns jetzt mal genauer ein paar Beispiel-Lebensläufe von Datenwissenschaftlern mit unterschiedlicher Erfahrung an, um zu sehen, wie wir alles, was wir bisher besprochen haben, in die Praxis umsetzen können. Außerdem machen wir es spannender (und auch effizienter) und verfolgen die berufliche Entwicklung derselben (imaginären) Person.
Lebenslauf-Beispiel für einen Junior-Datenwissenschaftler
Der folgende Beispiel-Lebenslauf zeigt, wie unser fiktiver Kandidat aussah, als er noch keine andere Erfahrung hatte als ein Praktikum als Datenwissenschaftler. Dieser Lebenslauf und die folgenden wurden mit kostenlosen Vorlagen aus Google Docs gemacht, mit ein paar Änderungen.

- Der Lebenslauf ist eine Seite lang und hat viele Infos, ohne überladen zu wirken. Auf der Seite ist genug Platz.
- Die vordefinierte Vorlage ist nicht nur schwarz-weiß, sondern hat noch eine weitere Farbe, was sie optisch ansprechender und übersichtlicher macht, ohne dabei abzulenken.
- Das Layout ist zweispaltig, was super für einen Junior-Datenwissenschaftler ist, der seine fehlende Praxiserfahrung mit verschiedenen anderen datenbezogenen Aktivitäten und Erfolgen ausgleichen will, was bedeutet, dass er viele Abschnitte in seinen Lebenslauf packt.
- In der Kopfzeile sehen wir eine professionell aussehende E-Mail und die anklickbaren Symbole, die zu den Profilen der Kandidaten auf LinkedIn, Github und Medium führen. (Kleiner Hinweis: Leider kann man sie auf dem PNG-Bild oben nicht anklicken, sondern nur in den Originalversionen dieses Musterlebenslaufs als Word- und PDF-Datei. Bis hierher ist die Klickbarkeit der Links in der endgültigen Version deines Lebenslaufs ein weiterer wichtiger Punkt, den du überprüfen solltest.)
- Alle Unterüberschriften sind klar und knapp.
- Da der Kandidat wenigstens ein Praktikum gemacht hat, war es eine gute Idee, eine Zusammenfassung statt eines Ziels einzubauen.
- Die Zusammenfassung hat drei Sätze und ist kurz, aber echt informativ. Der Kandidat hat seine Praktikumserfahrungen, seine Ausbildung und seine Data-Science-Kenntnisse erwähnt, weil er noch ziemlich neu in diesem Bereich ist und auch keinen richtigen Abschluss in Data Science hat. Dann haben sie kurz ihre Fähigkeiten (auch die sozialen) und vor allem ihre Erfolge beschrieben, ihre Begeisterung für die Stelle gezeigt und erklärt, welchen potenziellen geschäftlichen Mehrwert sie dem Unternehmen bieten können.
- Im Abschnitt „Erfahrung“ hat der Bewerber seine beruflichen Erfolge während des Praktikums mit konkreten Zahlen untermauert. Sie haben jeden Punkt mit einem Aktionsverb angefangen. Hier gibt's keine Fachausdrücke, unklare oder überflüssige Wörter.
- Weil die Erfahrung des Bewerbers noch nicht so groß ist, hat er die wichtigsten Bootcamp-Projekte aufgelistet, mit dem Ziel, den Fähigkeiten und den Tools, die er benutzt hat, und dem Link zu jedem Projekt in seinem Portfolio.
- Da der Kandidat noch nicht so viel Erfahrung hat, hat er ein bisschen mehr über seine Ausbildung erzählt (und dabei die Themen seiner Kurse, seinen Notendurchschnitt und relevante Kurse erwähnt), über seine ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich Daten (auch hier mit ein paar konkreten Zahlen) und über seine Ausbildung im Bereich Data Science.
- Im Abschnitt „Fähigkeiten“ hat der Bewerber nur seine technischen Fähigkeiten angegeben. Die Liste ist ziemlich lang und zeigt sowohl die Fähigkeiten, die der Kandidat hat, als auch die Tools, die er nutzen kann.
- Im Abschnitt „Veröffentlichungen“ hat der Kandidat sowohl seine Artikel über Datenwissenschaft als auch den Artikel über sein ursprüngliches Studienfach – Finanzmathematik – angegeben.
Lebenslauf-Beispiel für einen Datenwissenschaftler
Okay, nehmen wir mal an, unser Kandidat hat einen Job als Datenwissenschaftler bei einer Firma namens Silver Dollar (die gibt's nicht wirklich) gekriegt. Nach zwei Jahren dort sucht er/sie wieder nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Dieser Bewerber ist nicht mehr so jung, also hat sich sein Lebenslauf entsprechend geändert:

- Der Fokus in diesem aktualisierten Lebenslauf liegt jetzt klar auf der Berufserfahrung und nicht mehr auf verschiedenen „Extras“.
- Der Lebenslauf ist eine Seite lang, hat die wichtigsten Infos in einer knappen Form und es gibt genug Platz auf der Seite.
- Die Vorlage hat neben Schwarz und Weiß auch die Farbe Grün, was sie optisch ansprechender, übersichtlicher und weniger ablenkend macht.
- Das Layout ist insgesamt einspaltig. In diesem Fall ist das okay, weil der Bewerber weniger zusätzliche Abschnitte als vorher eingefügt und diese kürzer gemacht hat.
- In der Kopfzeile sehen wir die gleichen anklickbaren Symbole, die mit den verschiedenen Profilen des Kandidaten verknüpft sind (die wahrscheinlich aktualisiert wurden).
- Der Abschnitt „Zusammenfassung“ hat drei Sätze, ist aber kürzer als der im vorherigen Lebenslauf. Der Kandidat redet nicht mehr über sein Data-Science-Bootcamp, weil seine Erfahrung für ihn spricht. Außerdem wurden die Soft Skills „Auto-Werbung“ rausgenommen. Die Praktikumserfahrung wird nicht mehr wie früher extra erwähnt, sondern zu den 2 Jahren Berufserfahrung aus der letzten Zeit hinzugefügt. Außerdem fällt auf, dass der Bewerber andere Fähigkeiten angegeben hat als im alten Lebenslauf (das gilt auch für den Abschnitt „Fähigkeiten”, der jetzt kürzer ist). Das heißt nicht, dass der Kandidat seine früheren Fähigkeiten „vergessen” hat. Stattdessen haben sie wahrscheinlich die wichtigsten Punkte und Erfolge in der Zusammenfassung und den Fähigkeiten so angepasst, dass sie genau zur Stellenbeschreibung passen, was beim Schreiben einer Zusammenfassung/eines Ziels für den Lebenslauf immer eine super Herangehensweise ist.
- Im Abschnitt „Berufserfahrung“ hat der Kandidat seine wichtigsten beruflichen Erfolge in beiden Positionen beschrieben und aussagekräftige Kennzahlen hinzugefügt. Auch hier fängt jeder Punkt mit einem Aktionsverb an, ohne vage oder überflüssige Wörter, und es wird nur ein bisschen Fachjargon benutzt. Achte drauf, dass der Kandidat verschiedene Aktionsverben für die Aufzählungspunkte benutzt (statt zum Beispiel immer „erstellen” oder „aufbauen”) und auch unterschiedliche Messgrößen ($, %, Stunden, Anzahl der Elemente).
- Die Abschnitte „Projekte“ und „Ausbildung“ sind in diesem aktualisierten Lebenslauf kürzer, und die Abschnitte „Zertifizierungen“ und „Ehrenamtliche Tätigkeiten“ wurden komplett weggelassen.
Lebenslauf-Beispiel für einen leitenden Datenwissenschaftler
Nach der letzten Version des Lebenslaufs hat unser Datenwissenschaftler noch zweimal den Job gewechselt und sich beruflich echt weiterentwickelt. Da sie wieder auf Jobsuche waren, haben sie ihren Lebenslauf für eine vielleicht interessante Stelle aufgefrischt. Also, wie sieht ihr Lebenslauf jetzt aus?

Schauen wir uns mal die wichtigsten Änderungen an:
- Abgesehen von der Überschrift hat der Lebenslauf jetzt nur noch die Abschnitte „Fähigkeiten“, „Erfahrung“ und „Ausbildung“, wobei „Erfahrung“ den größten Teil der Seite einnimmt. Es gibt keine Zusammenfassung, keine Projekte und keine zusätzlichen Abschnitte. Die echte Berufserfahrung von diesem Bewerber spricht für sich.
- Der Lebenslauf ist fast komplett schwarz-weiß, mit nur ganz wenig Orange.
- Der Abschnitt „Fähigkeiten“ ist jetzt viel kürzer und listet nur noch die wichtigsten globalen Fähigkeiten und Tools auf (und nein, viele davon waren in den früheren Versionen des Lebenslaufs nicht dabei).
- Die Praktikumserfahrung wird gestrichen.
- Die letzte Stelle des Bewerbers als leitender Datenwissenschaftler hat mehr mit Strategien und Management zu tun als mit Datenanalyse und Modellierung.
Fazit
Wir haben verschiedene Ansätze, Tricks, praktische Beispiele und Vorlagen angeschaut, damit dein Lebenslauf als Datenwissenschaftler richtig gut rüberkommt.
In gewisser Weise ist dein Lebenslauf als Datenwissenschaftler wie ein Filmtrailer. Genau wie der Trailer die Aufmerksamkeit der Zuschauer sofort fesseln und sie dazu bringen soll, den ganzen Film zu sehen, soll auch dein Lebenslauf einen Personalverantwortlichen dazu bringen, ihn aufmerksam zu lesen und dich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen.
Natürlich ist das Schreiben eines perfekten Lebenslaufs nur der allererste Schritt in deinem Bewerbungsprozess, der dir nicht automatisch Erfolg im Vorstellungsgespräch garantiert. Ohne die unvermeidlichen Hürden des ATS und dann des Personalchefs/Personalvermittlers zu nehmen, kommst du aber nicht weiter. Deshalb ist es echt wichtig, genug Zeit und Mühe reinzustecken, um einen guten und überzeugenden Lebenslauf als Datenwissenschaftler zu schreiben, der genau auf jede einzelne Stelle zugeschnitten ist, auf die du dich bewirbst.
Damit dein Lebenslauf auffällt, solltest du sicherstellen, dass du die nötigen Fähigkeiten und Erfahrungen hast, die du mit einer DataCamp-Zertifizierung als Datenwissenschaftler hervorheben kannst. Leg noch heute los!
