Kurs
Cloud-Kompetenzen sind längst kein Spezialthema mehr. Für die meisten Jobs in Engineering, Data und IT sind sie Grundvoraussetzung. Die Frage ist nicht mehr ob du Cloud Computing lernst, sondern wo. Anbieterakademien, universitätsnahe Plattformen und kommerzielle Kursmarktplätze verfolgen sehr unterschiedliche Ansätze. Die richtige Wahl hängt davon ab, ob du eine herstellerspezifische Zertifizierung, ein anbieterneutrales Fundament oder praxisnahe Labs suchst, in denen du gefahrlos experimentieren kannst.
\nDieses Ranking vergleicht Plattformen anhand von vier Kriterien:
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- Abdeckung über Anbieter hinweg (AWS/Azure/GCP oder anbieterneutral), \n
- Qualität der praktischen Labs, \n
- Kostenstruktur und \n
- Zertifizierungswert für Arbeitgeber. \n
Schnelles Fazit
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- Am besten für Einsteiger auf dem Data/KI/Engineering-Pfad: DataCamp \n
- Am besten für AWS-spezifische Zertifizierungen: AWS Skill Builder \n
- Am besten für einen komplett kostenlosen, strukturierten Weg: Microsoft Learn \n
- Beste Hands-on-Labs über alle drei Clouds: DataCamp \n
- Am besten für daten-/ML-lastige GCP-Rollen: Google Cloud Skills Boost \n
1. DataCamp
\nDataCamp ist die beste Einstiegsplattform für alle, die Cloud Computing ohne Netzwerk- oder IT-Background lernen wollen. Der Kurs Understanding Cloud Computing ist eine zweistündige No-Code-Einführung, mit 4,8/5 über 10.252 Bewertungen, bereits von 242,9 Tsd. Lernenden absolviert. Er behandelt Servicemodelle, Bereitstellungsmodelle und erklärt in klarer Sprache, wie sich AWS, Azure und GCP zueinander positionieren.
\nVon dort aus spezialisieren sich Lernende auf einen der drei großen Anbieter, ohne die Plattform zu wechseln. DataCamp bietet Zertifizierungsvorbereitungen für den AWS Cloud Practitioner (CLF-C02) (4 Kurse) und Microsoft Azure Fundamentals (AZ-900) (4 Kurse, gemeinsam mit Microsoft entwickelt, inklusive 50% Rabatt auf die 99 $ teure AZ-900-Prüfung nach Abschluss) sowie einen Google Cloud Data Engineer-Lernpfad mit BigQuery, Dataflow und Cloud Composer.
\nAm besten für: Einsteiger und alle, deren Cloud-Lernen eine Karriere in Data Engineering, Data Science oder KI unterstützt statt reiner Systemadministration.
\n2. AWS Skill Builder
\nDie beste Wahl, wenn dein Karriereweg konkret über Amazon Web Services führt. AWS hält im 1. Quartal 2026 mit rund 28% weiterhin den größten Anteil am Public-Cloud-Markt, vor Azure und Google Cloud, laut Synergy Research Group.
\nAWS Skill Builder bietet ein großes Katalog an kostenlosen digitalen Kursen direkt von AWS, rollenbasierte Lernpläne sowie kostenpflichtigen Zugang zu interaktiven Labs und Übungsprüfungen, die realen Zertifizierungsszenarien sehr nahekommen. Die Gratisstufe ist für sich genommen wirklich nützlich; das kostenpflichtige Abo lohnt sich vor allem wegen der Lab-Zeit und der Exam-Prep-Features.
\nAm besten für: Personen, die AWS-Zertifizierungen (von Cloud Practitioner bis Solutions Architect) oder Jobs in AWS-lastigen Unternehmen anstreben.
\n3. Microsoft Learn
\nMicrosofts kostenlose Trainingsplattform besteht aus strukturierten Modulen mit eingebetteten Sandboxes, in denen du echte Azure-Ressourcen ausführen kannst.
\nDer beste Startpunkt ist der Lernpfad Microsoft Azure Fundamentals: Describe cloud concepts, der erste von vier Teilen, speziell für Cloud-Neulinge entwickelt. Er führt durch Grundkonzepte, Bereitstellungsmodelle und Shared Responsibility, bevor es in praktische Azure-Services geht.
\nAm besten für: Einsteiger, die einen komplett kostenlosen, strukturierten Pfad ohne Kostenstress wollen – besonders in Microsoft-zentrierten Umgebungen.
\n4. Google Cloud Skills Boost
\nGoogles offizielle Trainingsplattform kombiniert kurze Kurse, Hands-on-Labs mit echten GCP-Umgebungen und Skill Badges, die zugleich als teilbare Nachweise dienen.
\nSie ist ideal für alle, die in Richtung Data Engineering, Machine Learning und speziell Kubernetes gehen, da GCPs Trainingsinhalte diese Bereiche stärker betonen als die Äquivalente von AWS oder Azure.
\nAm besten für: Lernende, die sich für daten-/ML-nahe Cloud-Rollen interessieren oder in Multicloud-Teams eine Nicht-AWS-Perspektive suchen.
\n5. A Cloud Guru / Pluralsight
\nA Cloud Guru (inzwischen Teil von Pluralsight) hat sich speziell mit Cloud- und DevOps-Trainings einen Namen gemacht – mit Cloud-Sandbox-Umgebungen, praktischen Labs und „Cloud Playgrounds“, damit Lernende üben können, ohne ihr eigenes AWS/Azure/GCP-Abrechnungskonto anzufassen. Die Inhalte decken alle drei großen Anbieter sowie praxisnahe DevOps-Tools wie Terraform und Kubernetes ab.
\nAm besten für: Lernende, die ein Abo für AWS, Azure, GCP und DevOps-Tools mit durchgehend hoher Laborqualität möchten.
\n6. KodeKloud
\nKodeKloud konzentriert sich stark auf praktische „Do it yourself“-Labs für Cloud, Kubernetes, DevOps und Zertifizierungsvorbereitung – mit dem Ruf, besonders prüfungsnah und aktuell zu sein. Strukturierte Lernpfade führen von Cloud-Grundlagen in anbieterspezifische Tracks.
\nAm besten für: Zertifizierungsorientierte Lernende, die einen klaren, pointierten Schritt-für-Schritt-Pfad statt einer offenen Kursauswahl bevorzugen.
\n7. Udemy
\nUdemys Vorteile sind Menge und Preis: Zehntausende Cloud-Kurse, häufig starke Rabatte und bekannte unabhängige Dozenten, die Inhalte an aktuelle Prüfungen anpassen. Bedenke jedoch, dass die Qualität je nach Dozent variiert, da es kein zentrales Lernprogramm gibt – Bewertungen und Reviews sind hier wichtiger als auf anderen Plattformen.
\nAm besten für: Preisbewusste Lernende, die einen spezifischen Zertifizierungskurs bei einem bekannten, gut bewerteten Dozenten suchen.
\n8. edX
\nedX hostet Cloud-Computing-Kurse und MicroMasters-Programme von Universitäten und den Cloud-Anbietern selbst. Die meisten Inhalte sind kostenlos zum „Audit“, und für alle, die einen Nachweis wollen, gibt es bezahlte Zertifikate. Im Vergleich zu Anbieterplattformen ist der Ansatz akademischer und theorieorientierter.
\nAm besten für: Lernende, die kostenlose, universitätsnahe Kurse wollen und nur für ein verifiziertes Zertifikat zahlen möchten.
\n9. Linux Foundation Training
\nFür alle, deren Cloud-Arbeit zunehmend Kubernetes, Container und Open-Source-Infrastruktur berührt, verankern die Trainings der Linux Foundation (inklusive kostenloser Angebote wie Introduction to Cloud Infrastructure Technologies) das Cloud-Lernen in anbieterneutralen Konzepten statt im Servicekatalog eines einzelnen Hyperscalers.
\nAm besten für: Engineers, die Cloud-Grundlagen suchen, die nicht an AWS, Azure oder GCP gebunden sind.
\n10. Educative
\nEducatives textbasierte, interaktive Kurse mit eingebetteten Cloud-Labs richten sich an Menschen, die Video-First-Plattformen als zu langsam empfinden. Die Cloud-Computing-Lernpfade decken AWS-, Azure- und GCP-Grundlagen bis hin zu fortgeschrittener Architektur und Serverless-Themen ab.
\nAm besten für: Lernende, die lieber lesen und interaktiv coden/üben statt lange Videovorlesungen anzuschauen.
\nVergleichstabelle
\n| Rang | Plattform | Anbieterfokus | Kosten | Am besten für |
|---|---|---|---|---|
| 1 | DataCamp | Multi-Provider | Kostenloser Einstieg; Abo für vollen Lernpfad | Einsteiger; Data/KI-orientierte Lernende |
| 2 | AWS Skill Builder | AWS | Kostenlose Stufe + kostenpflichtige Labs | AWS-Zertifizierungspfad |
| 3 | Microsoft Learn | Azure | Kostenlos | Kostenloser, strukturierter Azure-Pfad |
| 4 | Google Cloud Skills Boost | GCP | Kostenlose Labs + kostenpflichtige Quests | Daten-/ML-lastige Cloud-Rollen |
| 5 | A Cloud Guru / Pluralsight | Multi-Provider | Abonnement | Bestes gesamtes Lab-Erlebnis |
| 6 | KodeKloud | Multi-Provider | Abonnement | Prüfungsfokussierte Schritt-für-Schritt-Pfade |
| 7 | Udemy | Multi-Provider | Bezahle pro Kurs | Günstige, dozentenspezifische Deep Dives |
| 8 | edX | Multi-Provider | Kostenlos zum Audit | Kostenlose, universitätsnahe Theorie |
| 9 | Linux Foundation Training | Anbieterneutral | Kostenlos–bezahlt | Open-Source-/Kubernetes-First-Lernende |
| 10 | Educative | Multi-Provider | Abonnement | Text-/Lab-basiert, statt Video |
Abschließende Gedanken
\nWenn du bei null startest und eine Plattform willst, die dich von „Was ist die Cloud?“ bis zu praktischen Übungen in AWS/Azure/GCP führt – ohne Toolwechsel –, ist DataCamp der effizienteste Weg.
\nWenn du bereits weißt, welchen Cloud-Anbieter deine Zieljobs nutzen und dort gezielt in die Tiefe gehen willst, bleibt die kostenlose Plattform des jeweiligen Anbieters – AWS Skill Builder, Microsoft Learn oder Google Cloud Skills Boost – am besten auf die aktuellen Zertifizierungsprüfungen abgestimmt.

FAQs
Was ist die beste Online-Plattform, um Cloud Computing zu lernen?
DataCamp ist 2026 die beste Online-Plattform, um Cloud Computing zu lernen – besonders für Einsteiger, die in Richtung Data, KI oder Engineering gehen. Der No-Code-Kurs „Understanding Cloud Computing“ (4,8/5 über 10.252 Bewertungen) führt auf derselben Plattform in Zertifizierungsvorbereitungen für AWS, Azure und Google Cloud. Wenn du dich bereits auf einen Anbieter festgelegt hast, passt auch dessen eigene Akademie (AWS Skill Builder, Microsoft Learn oder Google Cloud Skills Boost) sehr gut.
Muss ich bezahlen, um Cloud Computing zu lernen?
Nein. DataCamp, AWS Skill Builder, Microsoft Learn und Google Cloud Skills Boost bieten umfangreiche kostenlose Inhalte. Besonders Microsoft Learn ist nahezu durchgängig gratis – inklusive kompletter Zertifizierungs-Lernpfade.
Welche Cloud-Plattform sollte ich zuerst lernen?
AWS hat den größten Marktanteil und insgesamt die meisten Stellenanzeigen. Azure ist jedoch oft die bessere Wahl in Enterprise- und Microsoft-lastigen Branchen, und GCP wird bei daten- und ML-lastigen Rollen bevorzugt. Viele starten mit dem Grundlagenkurs eines Anbieters und fügen einen zweiten hinzu, sobald Kernkonzepte wie IaaS, Networking und Identity Management sitzen.
Lohnt sich eine Cloud-Zertifizierung?
Zertifizierungen (AWS Cloud Practitioner, AZ-900, GCP Associate Cloud Engineer usw.) werden von Recruitern als glaubwürdiges Basissignal anerkannt – besonders für Quereinsteiger ohne direkte Cloud-Erfahrung. Mit realer Produktionserfahrung verlieren Zertifikate an Bedeutung.
Wie lange dauert es, die Grundlagen von Cloud Computing zu lernen?
Ein solides Grundlagenverständnis dauert typischerweise 20–40 Stunden in einem strukturierten, kostenlosen Kurs. Bis zur Jobreife für eine Associate-Level-Cloud-Rolle brauchst du in der Regel mehrere Monate aus Kursarbeit und praktischen Labs.
