Suchst du nach "best SQL certification", landest du schnell in einem Wirrwarr widersprüchlicher Ratschläge. Manche Listen setzen DataCamps SQL-Zertifizierungen oder Oracles 1Z0-071 nach oben, andere pushen Azure Fundamentals, und wieder andere behaupten, du solltest gar nichts bezahlen, solange du kostenlos üben kannst. Das Problem: Diese Optionen zielen nicht auf dieselben Jobs, daher ist ein einheitliches Ranking kaum sinnvoll.
Dieser Guide hilft dir herauszufinden, ob sich eine SQL-Zertifizierung für dich lohnt. Egal ob du noch nie ein SELECT geschrieben hast oder täglich produktiv Abfragen lieferst und ein Zertifikat suchst, das zu deinem Tech-Stack passt – die beste Wahl hängt von deinem Umfeld und deinem Ziel ab.
Meine Auswahl basiert auf vier Faktoren: wie bekannt die Zertifizierung bei Arbeitgebern ist, Prüfungsgebühr und Verlängerungsregeln, wie stark die Prüfung tatsächlich SQL prüft (und nicht nur allgemeine DBA- oder Cloud-Skills), sowie die Stimmung unter Praktikern in Community-Foren. Ich sage offen, welche Gebühren sich lohnen und wo eher Marketing dahinter steckt.
Ein Punkt gleich zu Beginn, der in fast jeder Übersicht auftaucht: Lerne SQL zuerst richtig – zertifiziere danach, um es zu belegen. Ein Zertifikat auf wackeligen Grundlagen überzeugt niemanden im technischen Interview.
TL;DR: Die besten SQL-Zertifizierungen
| Ressource | Typ | Niveau | Am besten geeignet für |
|---|---|---|---|
| DataCamp SQL certifications | Kompetenzcheck + Vorbereitung | Einsteiger bis Fortgeschritten | Analysten, die einen herstellerneutralen SQL-Nachweis wollen |
| Google Data Analytics Professional Certificate | Kursprogramm | Einsteiger | Quereinsteiger in Analytics mit SQL |
| Microsoft Azure Data Fundamentals (DP-900) | Herstellerprüfung | Einsteiger | Neu im Bereich Cloud-Daten auf Azure |
| Oracle Database SQL Certified Associate (1Z0-071) | Herstellerprüfung | Mittelstufe | Menschen, die in Oracle-Umgebungen arbeiten |
| EDB PostgreSQL 12 Associate | Herstellerprüfung | Mittelstufe | Teams mit PostgreSQL im Produktiveinsatz |
| Snowflake SnowPro Core (COF-C02) | Herstellerprüfung | Mittelstufe | Ingenieure im Cloud-Data-Warehousing |
| Microsoft Power BI Data Analyst Associate (PL-300) | Herstellerprüfung | Mittelstufe | BI-Profis, die SQL-Quellen abfragen |
| dbt Analytics Engineering Certification | Herstellerprüfung | Mittelstufe | Analytics Engineers, die Daten in SQL modellieren |
| Oracle MySQL 8.0 Database Administrator | Herstellerprüfung | Fortgeschritten | Dedizierte MySQL-DBAs |
Die besten SQL-Zertifizierungen 2026
Die Reihenfolge geht grob von Grundlagen zu fortgeschritten und von herstellerneutral zu stark Ökosystem-gebunden.
1. DataCamp SQL Associate Certification (Kompetenzcheck + Vorbereitung)
Der ideale Einstieg für Analysten, die ihre SQL-Kompetenz belegen möchten, ohne sich an Oracle, AWS oder einen bestimmten Datenbankanbieter zu binden.
Das Zertifikat baut auf unseren Lerninhalten auf statt auf einer einzelnen beaufsichtigten Prüfung – inklusive strukturierter Vorbereitung. Unser Kurs Introduction to SQL mit neuem KI-Tutor deckt die Basics ab, und der Associate Data Analyst in SQL Lernpfad umfasst rund 39 Stunden zu Joins, Unterabfragen, Aggregation, Fensterfunktionen und mehr. Das erste Kapitel der meisten Kurse ist gratis – so kannst du das Niveau vorher prüfen.
Außerdem gibt es die vollständige Data Analyst Certification, die SQL-Wissen mit Python oder R kombiniert.
Die ehrliche Einschränkung: Das ist eine Plattform-Zertifizierung, keine herstellerspezifische Prüfung wie 1Z0-071. Arbeitgeber, die für eine Oracle- oder Snowflake-Rolle zwingend ein beaufsichtigtes, herstellerspezifisches Zertifikat verlangen, akzeptieren sie eventuell nicht als Ersatz (auch wenn sie branchenweit anerkannt ist). Für allgemeine Analystenrollen, in denen nachweisbare Kompetenz wichtiger ist als ein Hersteller-Badge, funktioniert sie sehr gut – und kostet deutlich weniger als ein Oracle-Versuch für 245 $.
- Niveau: Einsteiger bis Fortgeschritten
- Format: Interaktive Kurse, Projekte, plus zeitlich begrenzte Prüfung(en) und Praxisprüfung, ~39 Stunden für die Grundlagen
- Am besten geeignet für: Analysten, die einen herstellerneutralen SQL-Nachweis möchten.
FAQs
Do I need to know SQL before getting a SQL certification?
Yes, you should learn SQL properly before attempting any certification, which is the consistent advice across nearly every roundup. Certifications validate skill rather than teach it from scratch, and a credential on top of weak fundamentals falls apart in a technical interview. Start with a foundational course covering joins, subqueries, and aggregation, then certify to prove what you know.
How much do SQL certifications cost in 2026?
Vendor exam fees vary widely. Oracle's 1Z0-071 and MySQL 8.0 DBA exams run about $245 each, DP-900 is roughly $99 to $100, EDB PostgreSQL 12 Associate is around $200, and AWS Certified Database - Specialty is about $300. Platform certificates from providers like DataCamp are subscription-based and often far cheaper, with many offering free starting tiers.
Are SQL certifications worth it for getting a job?
It depends on the role. Community sentiment on forums like Reddit is that demonstrable skill and real projects outweigh certificates for general analyst positions, so a GitHub portfolio can matter more than a badge. Vendor certifications carry the most weight when they match a specific employer's stack, such as an Oracle certification for an Oracle shop or SnowPro Core for a Snowflake team.
Do SQL certifications expire?
Some do, some don't. Microsoft's DP-900 is widely cited as non-expiring, and the EDB PostgreSQL 12 Associate has no current renewal requirement in most overviews. Oracle's 1Z0-071, by contrast, is often described as needing recertification every 18 to 24 months to track new releases, which adds to its long-term cost.
Autorin und Redakteurin im Bereich der Bildungstechnologie. Engagiert bei der Erforschung von Datentrends und begeistert davon, Data Science zu lernen.
