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Dashboards sind ein zentrales Element im Analyseprozess, denn sie verdichten Informationen übersichtlich und machen sie für unterschiedliche Stakeholder gut verständlich. Das Ziel eines Dashboards ist es, Nutzenden zu besseren Entscheidungen zu verhelfen und den stetig wachsenden Datenpool für sich zu nutzen. Diese Checkliste fasst die wichtigsten Punkte zusammen, die du beim Design deines nächsten Dashboards beachten solltest.
Kenne deinen Dashboard-Typ
Dashboards lassen sich auf verschiedene Arten einteilen. Zum Beispiel nach dem Detaillierungsgrad oder danach, ob sie der Exploration oder der Erklärung von Daten dienen.
Dashboards nach Detaillierungsgrad
- Strategische Dashboards: Enthalten übergeordnete Business-Kennzahlen über längere Zeiträume (z. B. Finanzentwicklung der letzten 12 Monate)—ideal für C-Level und Geschäftsleitung.
- Taktische Dashboards: Beinhalten detaillierte Kennzahlen für ein bestimmtes Team (z. B. Dashboard für Ausgaben im Digitalmarketing). Am besten geeignet für Teamleads oder Manager.
- Operative Dashboards: Liefern granulare Details zu einem konkreten Geschäftsproblem (z. B. Ticket-Dashboard im Kundenservice). Optimal für Analystinnen und Analysten im Tagesgeschäft.
Dashboards nach Use Case
- Explorative Dashboards: Dienen dazu, einen Datensatz zu erkunden und Fragen für Diskussionen oder weiterführende Analysen zu generieren. Häufig im Rahmen der explorativen Datenanalyse genutzt.
- Erklärende Dashboards: Stellen zentrale Ergebnisse oder Insights dar. Typischer Bestandteil einer Datengeschichte oder Präsentation.
Kenne dein Publikum
Zu wissen, was deine Zielgruppe braucht, ist entscheidend für ein erfolgreiches Dashboard. Überlege dir vorab diese Punkte für dein nächstes Dashboard. Zentrale Fragen:
- Welche Fragen will die Zielgruppe beantworten?
- Wie hoch ist ihr technisches Vorwissen?
- Wie oft wird das Dashboard genutzt?
Gestalte dein Dashboard mit einer klaren Dramaturgie
Sorge dafür, dass Nutzende die Elemente in der richtigen Reihenfolge betrachten, indem du einen roten Faden bzw. einen Flow gestaltest. Hier ein paar Hinweise für ein narratives Dashboard-Design.
- Starte oben mit übergeordneten Kennzahlen und Visualisierungen und ermögliche dann den Drill-down in Details nach unten.
- Erstelle ein Storyboard, indem du das Dashboard in Bereiche oder Tabs gliederst.
- Lenke die Aufmerksamkeit mit Farbe und Text gezielt.
Führe dein Publikum mit Text und Farbe
Lenke den Fokus, indem du Elemente in deinem Dashboard hervorhebst oder bewusst in den Hintergrund rückst.
Hervorheben
- Kräftige Farben
- Highlights oder Lowlights
- Große Schrift
- Fettschrift oder Kursivschrift
Abschwächen
- Helle oder gedeckte Farben
- Keine Hintergrundfarben
- Kleine Schrift
- Normale Schrift
Kognitive Last reduzieren
Mach dein Dashboard leichter verständlich, indem du den Denkaufwand zur Gewinnung von Insights verringerst. Achte dabei auf Folgendes.
- Verwende konsequent dieselben Farben, Größen und Designelemente im gesamten Dashboard.
- Klappe Bereiche ein oder blende sie aus, um die gleichzeitige Informationsmenge zu reduzieren.
- Entferne oder schwäche Rahmen, Hintergrundbilder und andere nicht-informative Elemente ab.
- Wähle gut lesbare Schriften und ausreichend große Schriftgrößen.
- Formatiere Zahlen mit so vielen signifikanten Stellen wie nötig, aber so wenigen wie möglich.
- Ordne Elemente vertikal an—vertikales Scrollen wirkt natürlicher als horizontales.
Wähle ein passendes Dashboard-Layout
Dashboards können von einspaltigen bis mehrspaltigen Layouts reichen, inklusive Report-Layouts. Einen detaillierten Überblick findest du in der Infografik oben auf der Seite.
Biete Kontext für komplexere Visualisierungen
Bei komplexeren Visualisierungen helfen Anmerkungen und zusätzlicher Kontext. Beachte dabei Folgendes.
- Beschrifte bei Bedarf Achsen und Titel für mehr Klarheit.
- Vermittle hilfreichen Kontext zu Insights im Titel oder Untertitel.
- Beantworte typische Fragen der Zielgruppe nach Möglichkeit direkt in den Beschriftungen.
- Beschrifte wichtige Datenpunkte, wenn sinnvoll.
- Passe die Schriftgröße an, um zentrale Botschaften in Labels hervorzuheben.
- Platziere Tabellen und Visualisierungen nebeneinander.
