Vor sieben Jahren wurde DataCamp mit dem Ziel gegründet, die Welt datenkompetenter zu machen – mit einer bezahlbaren, motivierenden und skalierbaren Plattform für Data-Science-Bildung. Heute tragen über 100 Mitarbeitende diese Mission mit, den Mangel an Datenkompetenz zu bekämpfen. Während in vielen Ländern die Bildungskosten explodieren und wirtschaftliche Chancen immer stärker vom Verständnis und Einsatz von Daten abhängen, war unsere Aufgabe nie wichtiger. In einer Welt, in der Daten das neue Gold sind, verschaffen Datenkompetenzen Menschen und Unternehmen einen entscheidenden Vorsprung – und wir bei DataCamp wollen diesen Zugang für alle öffnen.
Wir erleben aus erster Hand, wie groß die Nachfrage nach Data-Science-Bildung ist – das Wachstum von DataCamp hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen: Mittlerweile unterstützen wir weit über 1.600 Unternehmen und 150.000 Einzelabonnent:innen beim Aufbau von Datenkompetenzen. In diesem Jahr werden über 2 Millionen Kurse auf DataCamp abgeschlossen, und unser Umsatz ist in den letzten drei Jahren um beeindruckende 1.232% gewachsen – damit gehören wir 2019 und 2020 zu den Top 100 im Deloitte Technology Fast500 Ranking!

Aber wir glauben, da geht noch mehr.
Auf dem Weg zu einer datenkompetenten Welt gibt es noch immer große Hürden.
Aus unserer Sicht sind die drei größten Hürden:
1. Ineffizienzen am Arbeitsmarkt
Zwischen Angebot und Nachfrage klafft am Arbeitsmarkt eine enorme Lücke – von hochspezialisierten Rollen wie Data Engineers oder Data Scientists bis hin zu weniger technischen Citizen-Data-Rollen. Gleichzeitig fällt es vielen Bewerbenden schwer, ihr Kompetenzniveau sichtbar zu machen, und Organisationen finden oft nicht die passenden Talente. DataCamp ist ideal aufgestellt, dieses Problem anzugehen: Wir helfen Lernenden, den passenden Job zu finden, und Unternehmen, die richtigen Datentalente zu gewinnen. Skalierbare, bezahlbare und verlässliche Zertifizierungen sind dabei ein zentraler Hebel, um diese Marktineffizienzen zu reduzieren.
2. Den meisten Datentools fehlt echte Zusammenarbeit
Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um Daten zu verstehen und zu nutzen. Obwohl die Zahl der Datenprofis rasant wächst, fehlen ihnen Tools, die mit wachsenden Datenteams mühelos skalieren und Zusammenarbeit fördern. Die Folge: Erkenntnisse verteilen sich über viele Tools, Analysen werden doppelt gemacht und mehr. Zudem ist es in vielen Organisationen nicht leicht, als Data Scientist oder Analyst:in loszulegen: Zugänge zu Daten dauern, Daten müssen gesucht werden, Analysen werden wiederholt, Dashboards sind veraltet oder fehlerhaft usw. Dieser zersplitterte Ansatz gefährdet nicht nur die Qualitätssicherung, er bremst die Produktivität von Datentalenten und verursacht hohe Kosten für Unternehmen.
3. Fehlende Datenkompetenz
Damit mehr Menschen Datenkompetenzen erwerben können, brauchen wir skalierbare, motivierende und bezahlbare Lernwerkzeuge. Mit mehr als 7 Millionen registrierten Lernenden ist DataCamp bereits weit gekommen: Unsere Learning-by-Doing-Produkte setzen Maßstäbe und wir sind heute Marktführer. Trotzdem sehen wir viel Potenzial für Verbesserungen und Innovationen, um noch mehr Lernende zu erreichen. So wollen wir etwa DataCamp-Lernprodukte weltweit für Menschen mit geringerem Einkommen kostenlos oder zu sehr niedrigen Preisen zugänglich machen.
Wir sind überzeugt, dass wir den Mangel an Datenkompetenz in einem positiven Kreislauf bekämpfen können – indem wir alle drei Herausforderungen gleichzeitig angehen.
So stellen wir uns die Weiterentwicklung unseres Produktangebots in den nächsten Jahren vor:
Auf der Consumer-Seite kommen Lernende zu DataCamp, um ihre Datenkompetenz auszubauen. Wir ermöglichen ihnen, ihren Fortschritt per Assessments zu verfolgen, in Projekten Praxiserfahrung zu sammeln und sich schließlich zertifizieren zu lassen – mit einem anerkannten Nachweis, der beim Jobwechsel hilft. Parallel dazu erleichtern wir den Einstieg in Datenanalyse und Data Science direkt in der Cloud und unterstützen den Aufbau eines Portfolios, das sie mit Kolleg:innen, Freund:innen und potenziellen Arbeitgebern teilen können.
Auf der Unternehmensseite hebt unser Lernprodukt die Datenkompetenz der gesamten Organisation, während Assessments transparent machen, welche Kompetenzen vorhanden sind und wie sie sich über die Zeit entwickeln. Zertifizierungen schaffen zusätzlich Klarheit über Kompetenzniveaus und helfen, passende Talente zu evaluieren und zu gewinnen. Mit wachsender Datenkompetenz entsteht zudem eine Wissensbasis, die allen zugänglich ist – mit allen zentralen Insights, effizienter Zusammenarbeit und der Möglichkeit, auf bestehenden Erkenntnissen aufzubauen.

Team wächst – Veränderungen im Leadership
Die Vision für DataCamp 2.0 ist das Ergebnis vieler Gespräche mit Kund:innen, Mitarbeitenden, Führungsteam und Investor:innen – und wir freuen uns sehr, sie nun öffentlich zu teilen.
Im Zuge dieser neuen Vision richten wir unser Executive Team neu aus. Ich kehre in die Rolle des CEO zurück. Als einer der Gründer von DataCamp begeistert es mich, DataCamp erneut zu führen – mit dem Ziel, durch die Demokratisierung von Data Science eine datenkompetente Welt zu schaffen. Martijn übernimmt die Rolle des Chief Operating Officer mit einem ersten Fokus auf den Ausbau unseres B2B-Geschäfts. Dieter verantwortet als Head of New Products unsere Innovationsinitiativen rund um die Kollaborationsplattform für Datenteams sowie Career Services & Recruiting. Diese Entscheidung haben wir gemeinsam getroffen – mit voller Unterstützung des Board of Directors und aller großen Investor:innen – und wir freuen uns darauf, diesen Weg entschlossen zu gehen.
Um DataCamp 2.0 zu realisieren, planen wir, im nächsten Jahr mehr als 50 neue DataCamp’ers einzustellen. Wenn du Teil unserer Reise werden möchtest und Lust auf unseren weiteren Kurs hast, behalte unsere Karriereseite im Blick.
— Jonathan
