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Was ist Sigma? Ein neuer Weg, mit Live-Daten zu arbeiten

Erfahre, wie sich Sigma mit deinem Data Warehouse verbindet, damit du Daten erkundest, Dashboards baust und schneller entscheidest.
Aktualisiert 18. Sept. 2026  · 8 Min. lesen

Mit KI erkunden

ChatGPTClaudePerplexity

Dein BI-Dashboard lädt, aber die Daten sind veraltet. Du wartest auf ein Refresh oder exportierst nach Excel und jonglierst mit Dateien, während dein Team Antworten braucht.

So denken viele von uns über klassische Business-Intelligence-(BI)-Tools: langsam, starr und für nichttechnische Teams frustrierend.

Sigma BI ändert das. Die cloudnative Plattform verbindet sich direkt mit deinem Data Warehouse, sodass du Live-Daten in einer tabellenkalkulationsähnlichen Oberfläche analysieren kannst. 

In diesem Leitfaden erklären wir, was Sigma ist, wie es funktioniert und warum es zur ersten Wahl für cloudgetriebene Organisationen wird.

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Was Sigma leistet

Sigma BI ist eine cloudnative Analytics- und Business-Intelligence-(BI)-Plattform, die direkt mit deinem Cloud-Data-Warehouse arbeitet. Anders als klassische Tools kopiert oder verschiebt sie keine Daten. 

Was ist Sigma BI

So funktioniert es: 

  • Live-Analytics direkt im Warehouse: Sigma verbindet sich direkt mit Plattformen wie Snowflake, BigQuery und Redshift und verlagert die gesamte Rechenlast ins Warehouse. So arbeitest du immer mit den aktuellsten Daten – ganz ohne Refresh-Pläne.
  • Optimierte Performance: Die Alpha-Query-Engine von Sigma optimiert die Rechennutzung, damit Teams komplexe Abfragen schneller ausführen und gleichzeitig Cloud-Kosten im Griff behalten.
  • Passt in jede Cloud-Umgebung: Sigma integriert sich nahtlos mit AWS, Azure und GCP und lässt sich dadurch leicht in deinen bestehenden Cloud-Stack einbetten.
  • Sicherheit auf Enterprise-Niveau ab Werk: Zeilenbasierte Zugriffssteuerung, Audit-Logs und Governance-Funktionen sorgen dafür, dass deine Daten geschützt und compliant bleiben.

Kernfunktionen von Sigma

Schauen wir uns die wichtigsten Funktionen von Sigma an, um zu verstehen, was du damit erreichen kannst:

Tabellenkalkulations-Oberfläche

Sigma bietet dir eine vertraute, tabellenkalkulationsähnliche Oberfläche, um deine Daten zu erkunden. 

Oberfläche des Sigma-BI-Tools.

Sigma-Oberfläche. Bild: Autor.

Es fühlt sich an wie Excel, ist aber direkt mit deinem Cloud-Data-Warehouse verbunden. Du kannst Berichte erstellen oder Kennzahlen untersuchen, ohne SQL zu schreiben. Für fortgeschrittene Analysen kannst du in Sigma auch eigene SQL-Abfragen verwenden.

Dashboards und Reporting

Interaktive Dashboards erstellst du im Handumdrehen. 

Einfach Visualisierungen per Drag-and-drop platzieren, wiederkehrende Berichte einplanen und Alarme setzen, damit dein Team keine wichtigen Änderungen verpasst.

Wenn du zum Beispiel ein täglich trendendes Produkt verfolgst, kannst du ein Dashboard mit einem Balkendiagramm der meistverkauften Produkte nach Region bauen. Plane den Versand per E-Mail jeden Morgen ein oder richte eine Benachrichtigung ein, falls der Umsatz unter einen bestimmten Schwellenwert fällt.

Ein Balkendiagramm, das den Bericht in Sigma zeigt.

Balkendiagramm in Sigma. Bild: Autor.

Data Apps und Embedded Analytics

Sigma geht über statische Dashboards hinaus. 

Du kannst interaktive Data Apps mit Parametern und Steuerelementen wie Schiebereglern für Was-wäre-wenn-Szenarien bauen und sie in deine internen Tools einbetten.

Dein Vertriebsteam kann zum Beispiel einen Rabatt-Schieberegler um 5% anpassen und sofort die Auswirkung auf den Umsatz sehen – ohne das Unternehmensportal zu verlassen.

Zusammenarbeit in Echtzeit

Gemeinsam an Daten zu arbeiten, sollte sich nicht wie das Herumreichen einer Excel-Datei anfühlen. 

Mit Sigma können mehrere Personen dasselbe Dashboard oder Arbeitsblatt gleichzeitig erkunden und bearbeiten, ohne sich gegenseitig Änderungen zu überschreiben.

Du kannst nach Region filtern, während eine Kollegin auf Produktkategorien zoomt – und das in derselben Session. Wenn jemand etwas Auffälliges entdeckt, kann er oder sie direkt an einem Diagramm oder einer Tabelle einen Kommentar hinterlassen und es so für das ganze Team markieren.

Einen Kommentar in Sigma hinzufügen

Kommentar in Sigma. Bild: Autor.

Da alles auf Live-Daten basiert, siehst du zusammen mit deinen Teammitgliedern zur gleichen Zeit dieselben Zahlen. Keine Versionskonflikte mehr und kein „Welcher Bericht ist der neueste?

Ask Sigma und KI-Funktionen

Mit Ask Sigma kannst du deine Daten in Alltagssprache abfragen. Du musst kein SQL können, um eine Frage einzugeben. 

Wenn du zum Beispiel Daten zusammenfassen möchtest, gib Sigma eine einfache englische Anweisung – und es fasst deinen Text zusammen. 

Mit Sigma AI Texte zusammenfassen. Bild 

Außerdem schlägt es zugehörige Daten und Analysewege vor, damit du bessere Entscheidungen triffst.

Integration und Erweiterbarkeit

Sigma will deinen Datenstack nicht ersetzen – es arbeitet damit. Es verbindet sich direkt mit Snowflake, Databricks, BigQuery, Redshift und weiteren Cloud-Plattformen, damit du ohne Umwege mit Live-Daten arbeiten kannst.

Liste von Tools, die sich mit Sigma verbinden.

Sigma verbindet sich direkt mit anderen Cloud-Tools. Bild: Autor.

Wenn deine Daten über verschiedene Systeme wie CRM und Finanztools verteilt sind, kann Sigma sie in einer Ansicht zusammenführen – so musst du nicht zwischen Dashboards hin- und herspringen, um das Gesamtbild zu sehen.

Und wenn dein Team eine maßgeschneiderte Lösung braucht, können Entwicklerinnen und Entwickler die REST-API von Sigma nutzen. Das macht es einfach, Dashboards in eigene Apps einzubetten oder wiederkehrende Reporting-Aufgaben zu automatisieren.

User Experience und Zusammenarbeit

Mit Sigma kann jede Person im Team Daten erkunden und Erkenntnisse teilen – mit minimalem Setup:

  • Marketing prüft Kampagnenergebnisse. 
  • Sales verfolgt Deals. 
  • Operations sieht Leistungstrends. 

Niemand muss auf eine Datenanfrage warten.

Das Datenteam behält im Backend die Kontrolle: Es kann Berechtigungen setzen, Regeln verwalten und die Herkunft der Daten nachverfolgen, damit alles korrekt und sicher bleibt.

Ein Retail-Team kann zum Beispiel ein Live-Inventur-Dashboard prüfen, um Nachbestellungen zu entscheiden. Das Datenteam stellt sicher, dass nur die vorgesehenen Produkte und Stores sichtbar sind. So bekommen alle die Infos, die sie brauchen – ohne sich auszubremsen.

Sigma vs. traditionelle BI

Sigma BI verfolgt einen anderen Ansatz als Tools wie Tableau, Power BI und Looker. Schauen wir, wie es sich mit den drei gängigsten BI-Plattformen vergleichen lässt:

Live-Daten statt Schnappschüsse

Sigma greift Live-Daten direkt aus deinem Cloud-Warehouse ab. Dashboards sind immer aktuell – ganz ohne Extracts oder geplante Aktualisierungen.

Tableau, Power BI und Looker arbeiten oft mit Data Extracts oder Refresh-Zyklen. Dadurch siehst du unter Umständen nur Schnappschüsse – nicht die neuesten Zahlen.

Geringere Kosten in der Cloud

Sigma nutzt die Rechenressourcen deines vorhandenen Data Warehouses, du zahlst also nur, was du verbrauchst. Dieses Pay-as-you-go-Modell ist für Teams mit Cloud-Setup oft günstiger.

Klassische BI-Tools benötigen teils separate Server, Speicher oder ETL-Piplines. Power BI beispielsweise erfordert zusätzliche Microsoft-Infrastruktur, während Tableau-Nutzende für zusätzliche Data Engines zahlen müssen, um große Datensätze zu verarbeiten.

Schnellere Exploration

In Sigma filterst und untersuchst du Live-Daten sofort. Alles läuft in Echtzeit – auch bei großen Datensätzen.

Tools wie Tableau und Power BI können sich wegen Refresh-Zyklen oder Extract-Limits langsamer anfühlen. Looker wirkt zudem starr, wenn du schnelle Ad-hoc-Analysen ohne Entwickler:innen durchführen willst.

Für alle leicht zugänglich

Sigma bietet eine tabellenkalkulationsähnliche Oberfläche, die vertraut wirkt. So können auch Nicht-Techies Daten erkunden und Dashboards bauen – ohne langen Schulungsaufwand.

Tableau und Power BI sind hilfreich, erfordern für komplexe Berichte aber geschulte BI-Entwickler:innen. Looker ist stark in Governance, verlangt jedoch LookML-Kenntnisse oder die Unterstützung durch Datenteams für Modellierung.

Visuals und Design

In Sigma erstellst du saubere, einfache Charts und Dashboards. Für hochgradig maßgeschneiderte oder präsentationsreife Dashboards liegen Tableau und Power BI mit ihren erweiterten Visualisierungsmöglichkeiten vorn. Looker liefert konsistente, governance-gerechte Visuals, ist aber weniger flexibel für kreative Layouts.

Wachsende Verbreitung

Sigma gewinnt schnell an Boden. Es wird im Gartner Magic Quadrant anerkannt und von immer mehr Unternehmen übernommen, die auf Cloud-first-Analytics setzzen.

Tableau, Power BI und Looker verfügen über größere, etablierte Communities und Ökosysteme. Sigma positioniert sich jedoch als moderne, cloudnative Alternative für Teams, die Tempo und Einfachheit wollen.

Sigma vs. Tableau, Power BI und Looker

Hier ist eine kurze Zusammenfassung des Vergleichs zwischen Sigma und den drei BI-Tools, damit du die zentralen Unterschiede besser einordnen kannst: 

Praxisbeispiele

Unternehmen aus vielen Branchen nutzen Sigma, um Daten zugänglicher und nutzbarer zu machen. Zwei Praxisbeispiele: 

DoorDash 

DoorDash gibt Mitarbeitenden in allen Abteilungen direkten Zugriff auf Live-Daten mit Sigma. Sie müssen nicht mehr auf Analyst:innen warten, die Berichte bauen.

Seit der Einführung von Sigma stieg die Zahl der Abfragen um etwa 25–30% – ohne höhere Snowflake-Kosten. Sigma wurde an Tausende Nutzende ausgerollt und über 5.000 Dashboards wurden neu aufgebaut.

Veronica Beard

Veronica Beard, eine wachsende Modemarke, hat Online- und In-Store-Daten in Sigma zusammengeführt, um die besten Kundinnen und Kunden gezielt anzusprechen.

Hier sind einige sichtbare Ergebnisse:

  • 25% höherer E-Mail-ROI
  • 20% geringere Kosten für die Kundengewinnung
  • 11% höherer Return on Ad Spend (ROAS)

Preisüberblick

Die Preisgestaltung von Sigma ist einfach. Du zahlst nur für Personen, die Berichte erstellen oder tiefere Analysen durchführen. Viewende, die lediglich Dashboards anschauen, können Sigma kostenlos nutzen – das senkt die Kosten beim Skalieren.

Außerdem gilt: Du zahlst, was du nutzt. Das heißt, du zahlst nur für die Rechenleistung, die deine Abfragen benötigen – ideal, wenn deine Daten ohnehin in der Cloud liegen.

Weil Sigma in der Cloud läuft, musst du keine Server betreiben oder Upgrades installieren. Es skaliert mit deinem Unternehmen – ohne zusätzlichen Overhead.

Was kommt als Nächstes in Sigma?

Sigma ergänzt laufend Funktionen, damit Teams noch mehr aus ihren Daten holen.

Geplant sind Tools zur Analyse unstrukturierter Daten wie Dokumente und Bilder, um Insights nicht nur aus Tabellen zu gewinnen.

Zudem verbessert Sigma die Zusammenarbeit mit semantischen Schichten, etwa von Snowflake, damit Daten unternehmensweit konsistent bleiben und sich gut steuern lassen.

Auch KI wird in Sigma eine größere Rolle spielen. 

Im Unterschied zu typischen KI-Tools zeigt jede Antwort in Ask Sigma genau, woher die Daten stammen und wie sie berechnet wurden. So können Teams den Insights vertrauen und fundierte Entscheidungen treffen – ohne auf Expert:innen warten zu müssen.

Fazit 

Sigma BI gibt deinem Team Live-Zugriff auf Cloud-Daten, eine einfache Tabellenkalkulations-Oberfläche und Tools, um Erkenntnisse in der Breite zu erschließen. Es ist auf Tempo, Zusammenarbeit und Governance ausgelegt – ohne die Komplexität traditioneller BI.

Wenn du sehen möchtest, wie Sigma in deinen Reporting- und Analytics-Arbeitsablauf passt, starte mit einer kostenlosen Testversion oder fordere eine Demo an. Du kannst dir auch unseren Kurs Introduction to Sigma ansehen, um die Grundlagen zu lernen. Und wenn du ein BI-Tool in dein Unternehmen bringen willst und über Sigma nachdenkst, vernetze dich mit DataCamp for Business – unser Expertenteam unterstützt dein Team und dein Unternehmen bei der Daten- und KI-Transformation.

Meister Sigma von Grund auf

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Laiba Siddiqui
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Ich bin ein Inhaltsstratege, der es liebt, komplexe Themen zu vereinfachen. Ich habe Unternehmen wie Splunk, Hackernoon und Tiiny Host geholfen, ansprechende und informative Inhalte für ihr Publikum zu erstellen.

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