Kurs
Rohdaten wirken machbar – bis du eine einfache Frage beantworten willst:
- Gesamtumsatz nach Region
- Durchschnittlicher Bestellwert pro Produkt
- Anzahl pro Monat
Plötzlich hat das Sheet alle Informationen – aber keine Antworten.
Genau hier helfen Pivot-Tabellen.
In Google Sheets kannst du damit Daten schnell gruppieren, berechnen und neu anordnen – ganz ohne zuerst Formeln zu schreiben.
In diesem Guide zeige ich dir, wie du in Google Sheets eine Pivot-Tabelle erstellst, den Editor nutzt und die Ansicht an deinen Bedarf anpasst.
So erstellst du eine Pivot-Tabelle in Google Sheets
Folge diesen Schritten, um eine Pivot-Tabelle in Google Sheets zu erstellen:
Schritt 1: Daten auswählen
Markiere den kompletten Datensatz, den du zusammenfassen willst. Klicke in eine beliebige Zelle deiner Tabelle und ziehe dann, um den gesamten Bereich zu markieren.
Prüfe vorab die Struktur deiner Daten:
- Jede Spalte hat in der ersten Zeile eine Überschrift
- Keine Leerzeilen in der Mitte
- Keine leeren Spalten im Datensatz
- Jede Zeile steht für einen Datensatz
- Jede Spalte enthält nur einen Wertetyp
Wenn dein Datensatz Zwischensummen enthält, schließe sie aus – Pivot-Tabellen arbeiten mit Rohdaten.

Wähle deine Daten aus. Bild: Autor.
Schritt 2: Pivot-Tabelle einfügen
Wenn die Daten markiert sind, gehe in die Menüleiste und klicke auf Einfügen > Pivot-Tabelle. Es öffnet sich das Dialogfeld Pivot-Tabelle erstellen, in dem du den Zielort auswählst.
Schritt 3: Speicherort wählen
Du hast zwei Optionen:
- Neues Blatt: Erstellt die Pivot-Tabelle in einem separaten Tab
- Vorhandenes Blatt: Fügt sie im aktuellen Blatt ein
Wähle aus und klicke auf Erstellen. Danach öffnet Google Sheets eine leere Pivot-Tabelle und rechts den Editor.

Erstelle eine Pivot-Tabelle in Google Sheets auf einem neuen Blatt. Bild: Autor.
Schritt 4: Den Pivot-Tabellen-Editor nutzen
Nach dem Klick auf Erstellen erscheint rechts im neuen Blatt der Pivot-Tabellen-Editor. Er hat vier Bereiche:
- Zeilen: Fügt Kategorien vertikal hinzu
- Spalten: Fügt Kategorien oben quer hinzu
- Werte: Berechnet Summen, Anzahlen oder Durchschnitte
- Filter: Begrenzt die angezeigten Daten
Jeder Bereich steuert, wie deine Daten gruppiert und zusammengefasst werden.

Pivot-Tabellen-Editor. Bild: Autor.
Den Pivot-Tabellen-Editor verstehen
Der Editor steuert, wie deine Daten gruppiert und berechnet werden. Du musst ihn nicht auswendig kennen – wichtig ist, was welcher Teil bewirkt.
Zeilen
Zeilen gruppieren Daten vertikal. Wenn du ein Feld hinzufügst, erzeugt die Tabelle für jeden eindeutigen Wert in dieser Spalte eine Zeile.
Fügst du zum Beispiel Region zu Zeilen hinzu, erstellt die Pivot-Tabelle je eine Zeile für Ost, West und Süd.
Wenn du mehr Details willst, füge darunter ein weiteres Feld hinzu.
-
ProductunterRegionhinzufügen
Jetzt klappt jede Region in Produkte auf. Du siehst etwa:
- Ost → Notebook, Bleistift
- West → Stift
Spalten
Spalten gruppieren Daten oben quer. Sie funktionieren wie Zeilen, nur horizontal.
Wenn du z. B. Product zu Spalten hinzufügst, wird jedes Produkt zur Spaltenüberschrift.
So kannst du Kategorien direkt nebeneinander vergleichen.
Wenn die Zeilen bereits Region enthalten, zeigt Product in den Spalten, wie jedes Produkt in jeder Region performt.
Tipp: Halte es übersichtlich. Zu viele Spalten machen die Tabelle schwer lesbar.
Werte
Werte bestimmen, was berechnet wird. Wenn du ein numerisches Feld hinzufügst, wendet Google Sheets eine Berechnung an – standardmäßig meist SUM(). Möglich sind auch COUNT() oder AVERAGE().
Fügst du z. B. Revenue zu Werte hinzu, erhältst du die SUM() von Revenue.
Ist die Pivot-Tabelle nach Region gruppiert, zeigt Revenue in Werte den Gesamtumsatz je Region.
Tipp: Wirken Zahlen falsch, prüfe zuerst die Quelldaten. Als Text gespeicherte Zahlen lassen sich nicht korrekt summieren.
Filter
Filter steuern, welche Daten in der Pivot-Tabelle enthalten sind. Sie ändern nicht den Originaldatensatz, sondern nur die sichtbare Zusammenfassung.
Fügst du z. B. Region zu Filtern hinzu, kannst du nur Ost oder West anzeigen, ohne die Quelldaten zu verändern.
Was prüfen, wenn die Pivot-Tabelle falsch aussieht
Wenn das Ergebnis nicht passt, liegt es oft an den Quelldaten – nicht an der Pivot-Tabelle.
Prüfe Folgendes:
- Als Text gespeicherte Zahlen
- Fehlende oder unklare Überschriften
- Leerzeilen im Datensatz
- Falscher Datenbereich ausgewählt
- Feld im falschen Bereich platziert
Letzteres passiert häufig. Ein Feld in Zeilen statt in Werte ändert das ganze Layout. Lösung: Entfernen und im richtigen Bereich erneut hinzufügen.
Daten in einer Pivot-Tabelle zusammenfassen
Um Daten zusammenzufassen, füge ein numerisches Feld zu Werte hinzu und wähle die gewünschte Berechnung.
Meist nutzt du diese drei:
-
SUM()für Summen -
COUNT()für die Anzahl der Einträge -
AVERAGE()für Durchschnittswerte
Jede Option bietet eine andere Sicht auf denselben Datensatz.
Hier ein Beispiel zur Veranschaulichung.
Angenommen, ich will sehen, wie viel Umsatz jede Region generiert. Richte die Pivot-Tabelle so ein:
-
Regionzu Zeilen hinzufügen -
Total Saleszu Werte hinzufügen
Unter Zusammenfassen nach wendet Google Sheets SUM() auf Total Sales an – du siehst also den Gesamtumsatz je Region.

Daten mit einer Pivot-Tabelle zusammenfassen. Bild: Autor.
Du kannst die Berechnung im Dropdown Zusammenfassen nach ändern:
-
Wechsle zu
AVERAGE(), um den durchschnittlichen Umsatz pro Transaktion zu sehen -
Wechsle zu
COUNT(), um die Anzahl der Umsatzzeilen je Region zu sehen
Wenn Zahlen nicht stimmen
Wenn die Werte merkwürdig aussehen, prüfe Folgendes:
- Total Sales sind als Zahlen gespeichert
- Das korrekte Feld liegt in Werte
- Die Berechnung ist richtig eingestellt
Die meisten Probleme hängen mit einem dieser Punkte zusammen.
Daten in Google-Sheets-Pivot-Tabellen gruppieren
Gruppieren reduziert Details und macht die Tabelle leichter lesbar. Du kannst auf drei Arten gruppieren:
- nach Kategorie
- nach Datum
- nach Zahlenbereichen
Nach Kategorien gruppieren
Nutze Kategoriefelder wie Region, State oder Product Category, wenn du ähnliche Elemente zu einer Gruppe zusammenfassen willst.
Wenn du z. B. sehen willst, wie stark jede Produktkategorie zum Gesamtumsatz beiträgt:
-
Product Categoryzu Zeilen hinzufügen -
Total Saleszu Werte hinzufügen
Die Pivot-Tabelle zeigt eine Summe pro Kategorie, z. B. Electronics, Furniture und Office Supplies.
Wenn du mehr Details brauchst, kannst du ein weiteres Feld darunter schichten.
-
Product NameunterProduct Categoryhinzufügen
Jetzt klappt jede Kategorie in einzelne Produkte auf – so siehst du, was die Summen in jeder Gruppe treibt.

Daten nach Kategorie mit einer Pivot-Tabelle gruppieren. Bild: Autor.
Nach Datum gruppieren
Datumswerte erzeugen oft lange, schwer lesbare Listen. Gruppieren macht daraus Zeiträume.
Zum Beispiel für eine Zeitreihenanalyse der Umsätze:
-
Datezu Zeilen hinzufügen -
Mit Rechtsklick auf ein Datum in der Pivot-Tabelle
-
Pivot-Datengruppe erstellen wählen und Monat oder Jahr auswählen
Statt jedes einzelne Datum siehst du Gruppen wie Jan 2025 oder 2026.
Wenn das Gruppieren nicht funktioniert, prüfe den Datentyp – als Text gespeicherte Daten lassen sich nicht gruppieren.

Daten nach Datum mit einer Pivot-Tabelle gruppieren. Bild: Autor.
Nach Zahlenbereichen gruppieren
Nutze numerische Gruppierung, wenn du keine exakten Werte brauchst, sondern die Verteilung sehen willst.
Zum Beispiel, um die Bestellmengen zu analysieren:
-
Units Soldzu Zeilen hinzufügen -
Auf einen Wert rechtsklicken
-
Pivot-Gruppierungsregel erstellen auswählen
Lege deinen Bereich fest, zum Beispiel:
- Minimum: 0
- Maximum: 30
- Intervall: 10
Die Pivot-Tabelle gruppiert nun in Bereiche wie 1–10, 11–20 und 21–30.

Daten nach Zahlenbereichen gruppieren. Bild: Autor.
Wann Gruppieren hilft
Setze Gruppierungen ein, wenn:
- Die Tabelle zu viele Zeilen hat
- Werte zu detailliert sind, um sie zu überfliegen
- Du Muster erkennen willst
Pivot-Tabellendaten filtern
Wenn deine Pivot-Tabelle zu viele Daten zeigt, grenze sie mit Filtern ein. So fokussierst du auf eine Region, ein Produkt oder ein Segment, ohne den Originaldatensatz zu ändern.
Angenommen, deine Pivot-Tabelle ist so aufgebaut:
-
Product Categoryin Zeilen -
Total Salesin Werte
Jetzt willst du die Umsätze je Kategorie für eine bestimmte Region sehen. So fügst du den Filter hinzu:
-
Irgendwo in die Pivot-Tabelle klicken
-
Den Pivot-Tabellen-Editor öffnen (rechtes Seitenpanel)
-
Unter Filter auf Hinzufügen klicken
-
Regionauswählen
Danach erscheint ein Filter-Dropdown:
-
Öffne das Dropdown
Region -
Alle abwählen
-
West auswählen
Die Pivot-Tabelle zeigt nun nur West. Alle Summen und Berechnungen passen sich an.
Du kannst die Auswahl jederzeit ändern:
- Ost auswählen, um Ost-Umsätze zu sehen
- Süd auswählen, um Süd anzuzeigen
Du musst die Tabelle nicht neu bauen. Ändere einfach den Filter.

Daten mit einer Pivot-Tabelle filtern. Bild: Autor.
Wann Filter sinnvoll sind
Nutze Filter, wenn:
- Du dich auf ein Segment konzentrieren willst
- Du Gruppen nacheinander vergleichst
- Die Tabelle mehr zeigt, als du auf einmal sehen musst
Pivot-Tabellen anpassen
Wenn die Tabelle fachlich passt, mach sie lesbar. So geht’s:
Werte sortieren
Sortieren hilft, Top- oder Low-Performer schnell zu erkennen. Um z. B. die umsatzstärkste Kategorie oder Region zu finden:
-
Irgendwo in die Pivot-Tabelle klicken
-
PIVOT-Tabellen-Editor öffnen
-
Unter Zeilen (z. B.
Product CategoryoderRegion) -
Bei Sortieren nach
SUM von Total Saleswählen -
Reihenfolge auf Absteigend setzen
Der höchste Wert steht nun oben. Aufsteigend zeigt den kleinsten zuerst.

Daten in der Pivot-Tabelle sortieren. Bild: Autor.
Aggregationsart ändern
Du kannst jederzeit ändern, wie Werte berechnet werden. Zum Beispiel von Gesamtumsatz auf Durchschnittsumsatz:
-
Gehe zu Werte
-
Klicke auf
Total Sales -
Wähle unter Zusammenfassen nach
AVERAGE()
Die Tabelle zeigt nun Durchschnittswerte statt Summen. Weitere Optionen wie COUNT() sind praktisch, wenn du Häufigkeiten statt Summen brauchst.

Andere Aggregationsarten in der Pivot-Tabelle nutzen. Bild: Autor.
Zahlen formatieren
Formatierung macht die Tabelle besser lesbar. Um Umsätze z. B. als Währung anzuzeigen:
- Wähle einen Wert in der Pivot-Tabelle aus
- Gehe zu Format > Zahl > Währung
Die Werte erscheinen nun gut lesbar.
Du kannst auch Prozente oder Dezimalstellen nutzen – je nachdem, was du zeigst. Das ändert nur die Anzeige, nicht die Daten.

Zahlen in der Pivot-Tabelle formatieren. Bild: Autor.
Felder umbenennen
Standardbeschriftungen sind oft sperrig. „SUM von Total Sales“ ist korrekt, aber nichts für die Präsentation.
So benennst du um:
- Doppelklicke die Kopfzeile in der Pivot-Tabelle
- Gib einen klaren Namen ein, z. B. Total Revenue
Kleine Änderung, große Wirkung für die Lesbarkeit.

Feldnamen in der Pivot-Tabelle ändern. Bild: Autor.
Berechnete Felder in Pivot-Tabellen (Google Sheets)
Fehlt in deinem Datensatz ein benötigter Wert, erstelle ihn als berechnetes Feld. So führst du deine eigene Berechnung in der Pivot-Tabelle aus, ohne die Originaldaten zu ändern.
Ein berechnetes Feld erzeugt einen neuen Wert auf Basis vorhandener Spalten. Statt Total Sales direkt zu nutzen, kannst du z. B. eine Kennzahl wie Gewinn berechnen.
Die Pivot-Tabelle übernimmt die Berechnung für dich.
So erstellst du ein berechnetes Feld:
- Öffne den Pivot-Tabellen-Editor
- Klicke unter Werte auf Hinzufügen
- Berechnetes Feld auswählen
- Formel eingeben
Es erscheint ein Formelfeld, in dem du deine Spaltennamen verwenden kannst.
Angenommen, mein Datensatz hat:
- Total Sales
- Unit Price
- Units Sold
Statt mich auf Total Sales zu verlassen, kann ich sie in der Pivot-Tabelle berechnen. Im berechneten Feld gebe ich ein:
='Units Sold' * 'Unit Price'
Drücke Eingabe und benenne das Feld in der Pivot-Tabelle in Revenue um. Die Pivot-Tabelle berechnet den Umsatz nun automatisch für jede Gruppe.

Berechnete Felder in einer Pivot-Tabelle. Bild: Autor.
Wenn deine Pivot-Tabelle nach Region gruppiert ist, zeigt das berechnete Feld den Gewinn je Region. Bei Product Category zeigt es den Gewinn pro Kategorie.
Du musst nichts neu aufbauen. Die Berechnung passt sich der Struktur deiner Pivot-Tabelle an.
Merke dir:
- Verwende in der Formel exakt die Spaltennamen
- Berechnete Felder arbeiten auf aggregierten Daten
- Die Ergebnisse hängen von der Gruppierung deiner Pivot-Tabelle ab
Google Sheets Pivot-Tabelle vs. Excel-Pivot-Tabelle
Pivot-Tabelle in Excel und Google Sheets bieten dieselben Kernfunktionen. Beide helfen dir, Daten zu verdichten und zu analysieren. Es gibt jedoch einige Unterschiede:
|
Google Sheets |
Excel |
|
Einfache, aufgeräumte Oberfläche, einsteigerfreundlich |
Komplexere Oberfläche mit steilerer Lernkurve |
|
Gemeinsames Bearbeiten in Echtzeit |
Eingeschränkte Zusammenarbeit (besser mit OneDrive) |
|
Cloudbasiert, läuft im Browser |
Desktopbasiert, funktioniert offline |
|
Langsamer bei großen Datensätzen |
Bewältigt große Datensätze effizient |
|
Grundlegende Pivot-Funktionen |
Erweiterte Pivot-Tools und -Steuerungen |
|
Manuelles Gruppieren erforderlich |
Automatisches Gruppieren nach Monat, Jahr etc. |
|
Begrenzte Diagrammoptionen |
Erweiterte Diagramme und Pivot-Charts |
|
Weniger Möglichkeiten zur Anpassung |
Features wie Slicer und tiefere Formatierung |
|
Gut für leichte Analysen |
Besser für komplexe Analysen und Reporting |
Schnell gemerkt:
- Nutze Google Sheets für schnelle Analysen und Teamkollaboration
- Nutze Excel für tiefere Analysen und große Datensätze
Häufige Probleme mit Pivot-Tabellen in Google Sheets
Manchmal hakt es – und du weißt nicht, warum. Meist ist es eine Kleinigkeit, die sich leicht beheben lässt, wenn du weißt, wo du schauen musst.
Hier sind typische Probleme und ihre Lösungen:
Daten aktualisieren sich nicht
Wenn neue Daten nicht erscheinen, ist die Pivot-Tabelle womöglich mit einem festen Bereich verknüpft.
So behebst du es:
- Öffne den Pivot-Tabellen-Editor
- Prüfe den Datenbereich
- Erweitere ihn um neue Zeilen
Tipp: Nutze einen ganzen Spaltenbereich wie A:I, wenn deine Daten laufend wachsen.
Falscher Datenbereich
Fehlende Zeilen oder Spalten entstehen oft, wenn beim Erstellen der Pivot-Tabelle ein falscher Bereich gewählt wurde.
So behebst du es:
- Pivot-Tabellen-Editor öffnen
- Den Datenbereich aktualisieren
- Sicherstellen, dass alle Spalten enthalten sind
Schon eine fehlende Spalte kann das Ergebnis verändern.
Fehlende oder falsche Überschriften
Ohne saubere Überschriften erscheinen Felder in der Pivot-Tabelle oft nicht korrekt.
So behebst du es:
- In der ersten Zeile müssen Spaltennamen stehen
- Leere Kopfzellen entfernen
- Doppelte Überschriften vermeiden
Falsche Aggregation
Zahlen wirken inkorrekt, weil die falsche Berechnung verwendet wird – etwa COUNT() statt SUM().
So behebst du es:
-
Gehe im Pivot-Tabellen-Editor zu Werte
-
Feld anklicken (z. B.
Total Sales) -
Unter Zusammenfassen nach die richtige Option wählen
Als Text gespeicherte Zahlen
Summen oder Berechnungen funktionieren nicht, weil numerische Werte als Text gespeichert sind.
So behebst du es:
- Spalte im Datensatz markieren
- Gehe zu Format > Zahl
- Wähle Zahl oder Währung
- Pivot-Tabelle aktualisieren
Best Practices für Pivot-Tabellen
Diese kleinen Gewohnheiten machen Pivot-Tabellen deutlich angenehmer in der Nutzung:
-
Bereinige deine Daten zuerst – sind sie unordentlich, wird es die Pivot-Tabelle auch.
-
Nutze klare, einheitliche Spaltennamen wie
Region,Total SalesoderUnits Sold. -
Vermeide leere Überschriften oder Duplikate.
-
Starte mit einem Feld in Zeilen und einem numerischen Feld in Werte und baue dann aus.
-
Überlade die Struktur nicht – zu viele Zeilen, Spalten oder verschachtelte Felder verschlechtern die Lesbarkeit.
Fazit
Jetzt weißt du, wie du eine Pivot-Tabelle erstellst, anpasst und interpretierst. Zeit, das mit echten Daten auszuprobieren.
Starte mit einem Datensatz, den du schon hast – Verkaufszahlen, Umfrageantworten oder jede andere Tabelle mit Zeilen und Spalten.
Baue zuerst eine einfache Tabelle:
- Ein Feld zu Zeilen hinzufügen
- Ein numerisches Feld zu Werte hinzufügen
Ändere dann jeweils nur eine Sache:
- Berechnung wechseln
- Einen Filter hinzufügen
- Gruppieren ausprobieren
Wenn du mitarbeitest, teste nicht alles auf einmal. Formuliere eine Frage und beantworte sie mit einer Pivot-Tabelle. Dann die nächste.
Ich bin ein Inhaltsstratege, der es liebt, komplexe Themen zu vereinfachen. Ich habe Unternehmen wie Splunk, Hackernoon und Tiiny Host geholfen, ansprechende und informative Inhalte für ihr Publikum zu erstellen.
FAQs
Aktualisieren sich Pivot-Tabellen in Google Sheets automatisch?
Sie aktualisieren sich automatisch, wenn sich Daten im ausgewählten Bereich ändern. Fügst du neue Zeilen außerhalb des Bereichs hinzu, musst du den Datenbereich manuell anpassen.
Was passiert, wenn du Quelldaten löschst, die in einer Pivot-Tabelle verwendet werden?
Die Pivot-Tabelle zeigt Fehler oder fehlende Werte, weil sie diese Daten für ihre Berechnungen benötigt.
Kannst du eine Pivot-Tabelle in ein anderes Blatt kopieren?
Ja. Du kannst eine Pivot-Tabelle wie gewohnt kopieren und einfügen. Sie bleibt weiterhin mit den Originaldaten verknüpft.
Was ist der Unterschied zwischen einer Pivot-Tabelle und einem Diagramm?
Eine Pivot-Tabelle fasst Daten strukturiert zusammen. Ein Diagramm visualisiert Daten. Zusammen ergeben sie eine bessere Analyse.



